Appell an die Verbände

Rummenigge nach Bayer-Eklat: Videobeweis dringend notwendig

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Der Videobeweis würde vieles erleichtern, vermutet Karl-Heinz Rummenigge.

München - Seit einigen Monaten wird die Diskussion um einen Videobeweis beim Fußball lauter. Auch Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge appelliert an die Verbände - und findet besonders eine Sache bedenklich.

Als Konsequenz aus den Vorfällen beim Bundesligaspiel in Leverkusen hat Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge erneut an die Verbände appelliert, den Videobeweis einzuführen. „Was wir dringend brauchen, ist der Videobeweis. Mit dem hätte es gestern in Leverkusen keine größere Aufregung gegeben“, sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München am Montag vor dem Abflug des Teams zum Champions-League-Spiel nach Turin.

Im Fußball gehe es generell um sehr viel - „um das Image für Spieler, Trainer, Clubs“, betonte Rummenigge auch in Bezug auf die 0:1-Niederlage von Bayer Leverkusen am Sonntag gegen Borussia Dortmund. „So ein Punkt kann am Saisonende über die Champions-League-Teilnahme entscheiden“, meinte der Bayern-Chef. Die Bayer-Spieler hatten gegen eine Entscheidung von Schiedsrichter Felix Zwayer protestiert, nach der das Tor für den BVB gefallen war.

„Es gibt eine Quantität und Qualität an Fehlentscheidungen in dieser Saison, an die ich mich nicht erinnern kann“, kritisierte Rummenigge. Er äußerte zugleich Verständnis für den nun schwer in der Kritik stehenden Bayer-Coach Roger Schmidt, der sich nach Aufforderung von Zwayer zunächst geweigert hatte, auf die Tribüne zu gehen. Trainer würden extrem unter Druck stehen, meinte Rummenigge.

dpa

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