Rummenigge im Münchner Merkur

"Götze ist Herzstück neuer Bayern-Generation"

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Mario Götze.

München - Karl-Heinz Rummenigge  glaubt an den endgültigen Durchbruch von Mario Götze in der kommenden Saison und knüpft hohe Erwartungen an den WM-Helden.

„Er hat herausragende Talente, von denen wir natürlich noch viele, viele Jahre profitieren wollen. Ich hoffe, dass er ein Herzstück einer neuer Bayern-Generation wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters im Interview mit dem Münchner Merkur (Donnerstagausgabe).

Rummenigge sagte, er sei „mehr als optimistisch“, dass Götze in dieser Saison „total durchstarten“ werde: „Er hat eine absolute Qualität als Fußballer, es kommt nicht von ungefähr, dass er beim WM-Finale diese Flanke so verarbeiten konnte - das Tor macht nicht jeder.“

Grundsätzlich sei Götze „ein Spieler der Qualität Weltklasse“, und die Aufgabe des FC Bayern sei es, „ihn auf seinem Weg zu begleiten, zu unterstützen und ihm zu helfen“. Er wisse ganz genau: „Unser Trainer (Pep Guardiola, d.Red.) liebt diesen Spieler Mario Götze.“

Die jüngsten Unstimmigkeiten mit Götzes Ex-Klub Borussia Dortmund sieht Rummenigge äußerst gelassen. „Ganz ehrlich: Ich für meinen Teil finde den Schlagabtausch amüsant, ich bin da ganz und gar nicht genervt. Ich muss vielmehr immer schmunzeln, wenn ich etwas Neues lese, mich ärgert da nichts“, sagte Rummenigge. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte nach Rummenigges Äußerungen über Details im Vertrag vom Dortmunder Star Marco Reus und anhaltender Scharmützel mit dem Branchenführer gesagt: „Das nervt.“

Rummenigge glaubt auch, dass der Streit mit dem BVB gut fürs Geschäft sei. „Also, man muss doch mal zugeben: Der Supercup wäre ohne die Nummer zumindest im Vorfeld eher ein Langweiler gewesen. Gesunde Rivalität tut dem deutschen Fußball da oben an der Spitze in meinen Augen schon ziemlich gut - und dass ab und an mal gestichelt wird, damit muss jede Seite leben können. Wir sind doch alle erwachsen“, sagte Rummenigge.

Neben den Dortmundern, die er „von der Qualität und der individuellen Klasse her“ für den Konkurrenten Nummer eins in der am Freitag beginnenden Saison hält, nannte er auch die Klubs Bayer Leverkusen, Schalke 04, VfL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim als mögliche Widersacher.

„Die Hoffenheimer haben sich etabliert und stabilisiert, dazu haben sie einige interessante Transfers getätigt. Die werden sich peu a peu der Spitze anschließen“, sagte der Europameister von 1980: „Alle, die sagen, die Liga werde langweilig, weil nur Bayern und der BVB oben ihre Bahnen ziehen, werden sich noch umschauen.“

SID

Hier geht es zum ausführlichen Merkur-Interview:

Teil 1: Herr Rummenigge, was planen Sie mit Marco Reus?

Teil 2: "Götze Herzstück einer neuen Bayern-Generation"

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