"Er fühlt sich geschmeichelt"

Rummenigge bestätigt England-Interesse an Schweinsteiger

München - Die Personalie Bastian Schweinsteiger beschäftigt den FC Bayern weiterhin. Bei Guardiola hat Rummenigge dagegen ein gutes Gefühl. Ein Gerücht dementiert der Vorstandsvorsitzende. 

Er ist seit Jahren das Gesicht des FC Bayern, der „Fußball-Gott“ des Rekordmeisters - doch nach 17 Jahren rückt ein Abschied Bastian Schweinsteigers von seiner großen sportlichen Liebe offensichtlich immer näher. „Ich habe mit ihm in den letzten Tagen ein Telefonat geführt. Ich meine herausgehört zu haben, dass ihm das Interesse aus England schon schmeichelt. Warten wir einmal ab“, sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag bei der Präsentation eines neuen PR-Partners vieldeutig.

Rummenigge und Schweinsteiger wollen klärendes Gespräch führen

Bastian Schweinsteiger spielt seit 17 Jahren beim FC Bayern.

Zuletzt hatten sich bereits Sportvorstand Matthias Sammer und Trainer Pep Guardiola sehr vage geäußert, als es um die Zukunft des 30-Jährigen beim FC Bayern ging. Schon seit Wochen gibt es Spekulationen um einen Wechsel des Nationalmannschafts-Kapitäns zu Manchester United, wo Bayerns Ex-Trainer Louis van Gaal in der Verantwortung steht und als großer Fan des Mittelfeldspielers gilt. Beim Rekordmeister ist Schweinsteiger dagegen schon länger nicht mehr unangefochten, die Konkurrenz im Mittelfeld riesig.
Laut Rummenigge werde man sich nun in den kommenden Tagen mit Schweinsteiger „zusammensetzen und ein Gespräch führen“. Dessen Vertrag in München läuft am 30. Juni 2016 aus. Bis Samstag befindet sich der Münchner Vize-Kapitän, der ein Engagement in England einmal als einen Traum bezeichnet hatte, noch im Urlaub. Dann findet in der Allianz Arena die offizielle Saisoneröffnung statt. In der kommenden Woche startet der FC Bayern dann nach China. Ob Schweinsteiger noch mitfliegt, erscheint zumindest offen.

Rummenigge kündigt weitere Kaderveränderungen an

Sicher ist, dass die Planungen der Münchner in Bezug auf den Kader nach dem 30-Millionen-Transfer von Douglas Costa von Schachtjor Donezk „noch nicht abgeschlossen sind“, wie Rummenigge am Donnerstag betonte: „Wenn man sich den Markt anschaut, hat in England oder Spanien bisher wenig stattgefunden. Es wird sich noch das eine oder andere an Veränderungen ergeben.“

Kontinuität erhofft sich der Bayern-Boss dafür in der Trainer-Frage. Der FC Bayern habe „gute Karten, dass Pep auch nach dem 30.6.2016 Trainer von Bayern München ist und bleibt“, sagte Rummenigge.

Wann es Verhandlungen mit Guardiola geben werde, stehe aber nach wie vor nicht fest. „Ich bin da aber total entspannt. Ich sehe den FC Bayern nicht so unter Druck, das Jahr ist lange genug. Und sollte man sich nicht auf eine Verlängerung einigen, wird es trotzdem weitergehen“, ergänzte der Vorstandschef gelassen.

Gerüchte über Angel di Maria von Manchester United oder auch Thomas Müller, der wie Schweinsteiger zuletzt mit dem englischen Rekordmeister in Verbindung gebracht worden war, wollte Rummenigge dagegen nicht kommentieren. „Das Sommerloch muss gefüllt werden. Der Wahrheitsgehalt ist erschreckend gering“, sagte Rummenigge. Nur eines könne er „total dementieren“: Dass Bayern und Manchester über ein Tauschgeschäft Schweinsteiger/di Maria verhandeln würden.

SID

Rubriklistenbild: © dpa

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