"Ich finde, dass das belebend ist"

Das sagt Hitzfeld zum Reus-Zoff zwischen BVB und FCB

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Der ehemalige FC-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld.

Köln - Ottmar Hitzfeld hat sich zum Dauerzoff um Reus zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern geäußert. Dabei machte er deutlich, dass er den Schlagabtausch durchaus positiv sieht.

Ottmar Hitzfeld sieht den Zoff zwischen seinen beiden ehemaligen Klubs Borussia Dortmund und Bayern München keineswegs negativ. „So ein Wortgefecht schadet der Bundesliga nicht. Es ist sogar gut. Ich finde, dass das belebend ist“, sagte der 65-Jährige in einem Interview in der Bild am Sonntag.

Zu der Tatsache, dass möglicherweise in Marco Reus nach Robert Lewandowski und Mario Götze ein weiterer BVB-Profi zu den Bayern wechseln könnte, meinte Hitzfeld: „Es gibt keinen Grund für die Bayern zu sagen: Wir kaufen jetzt keine Dortmunder Spieler mehr. Das wäre irreal. So ein Versprechen kann es nicht geben. Bayern will die beste Mannschaft haben, die sie bekommen können. Und dafür holen sie die besten Spieler.“

Hitzfeld gab zu bedenken: „Der BVB hat Marco Reus Gladbach auf die gleiche Art und Weise entrissen, wie es nun eventuell im kommenden Sommer droht. Mithilfe einer Ausstiegsklausel.“

Hitzfeld: "Die Spieler sind bei weitem nicht so hart, wie sie immer tun"

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte sich in den vergangenen Tagen mehrfach zur Zukunft von Reus und dessen Vertragsklausel, die dem Nationalspieler angeblich einen Wechsel in 2015 für eine festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro ermöglicht, geäußert. Daraufhin hatten die Borussen äußerst verärgert reagiert. Daraufhin hatte FCB-Sportvorstand Sammer wiederum bissig gekontert.

Und wie schätzt Hitzfeld den Lewandowski-Vorteil des FC Bayern ein? Um den auszugleichen müsste der BVB einen richtig starken Start erwischen, so der 65-Jährige. "Es ist doch so: Wenn Dortmund davon zieht und Bayern einen Stottertstart erlebt, werden sie kritisiert. Und weil es Bayern ist, werden sie wie immer überzogen kritisiert. Das lesen und hören die Spieler, die bei weitem nicht so hart sind, wie sie immer tun. Die sind sensibel. Dann werden sie noch nervöser. Und dann hätte Dortmund eine Chance."

SID

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