Zukunftsplanung beim FC Bayern

Schwachstelle im Luxus-Kader: Hier sieht Pep Bedarf

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Pep Guardiola hat offenbar eine Schwachstelle in seinem Kader ausgemacht. Es soll Außenverteidiger Rafinha (r.) sein.

München - Die Gegner suchen sie, Pep Guardiola hat sie gefunden: Die Schwachstelle im Luxus-Kader des FC Bayern. Ein Spanier soll sich bereits angeboten haben.

Während Ottmar Hitzfeld vom stärksten FC Bayern aller Zeiten spricht und für Rudi Völler die Bayern "nie wieder einholbar" sind, hat Berufszweifler Pep Guardiola eine Schwachstelle in seinem Kader ausgemacht. Es soll Außenverteidiger Rafinha sein. Nach Kicker-Informationen suchen die Bayern zumindest auf mittelfristige Sicht Ersatz für Rafinha.

Der 29-Jährige leistet sich zwar kaum einen Fehler und spielt eine solide Saison. Doch für die Ansprüche bei Bayern scheint "solide" inzwischen zu wenig sein. Rafinhas Gegenparts David Alaba und Juan Bernat verteidigen ebenfalls exzellent, verfügen aber besonders in der Offensive über mehr Durchschlagskraft. Und die ist immer mehr gefragt. Denn vor allem wenn Bayern in einer Dreierreihe in der Abwehr operieren, müssen die Außenverteidiger das Offensivspiel beleben.

Ohnehin darf Bernat als Guardiola-Lieblingbezeichnet werden: In seinem ersten halben Jahr verpasste der Linksfuß keine einzige Partie. Auch David Alaba kehrt nach seiner Verletzung bald wieder auf den Rasen zurück. Nach der Verletzung von Philip Lahm hat Bayern im Moment drei Spieler für die beiden Außenpositionen.

Hat sich ein Kandidat schon bei Bayern angeboten?

Auch Rafinha ist bei Pep Guardiola eigentlich Stammspieler und kam in der laufenden Saison auf 13 Einsätze in der Bundesliga. Doch nun halten die Scouts nach Einschätzungen des Kicker die Augen nach Ersatz auf. Auf deren Zettel wird wohl Martín Montoya ganz oben stehen. Der offensivstarke Rechtsverteidiger, der aus der berühmten Barça-Fußballschule La Masia stammt, hat sich dem Vernehmen nach selbst beim FC Bayern angeboten. Das hat natürlich mit Guardiolas Vergangenheit bei den Katalanen zu tun. Aber auch mit der Unzufriedenheit Montoyas.

Der 23-Jährige bekommt in Barcelona wenige Einsatzzeit. Doch solange die Spanier wegen des Transferverbots gegen Barca keine Spieler holen dürfen, werden sie kaum einen Spieler ziehen lassen. Allerdings dürfte die Fahndung keine Eile haben, Rafinhas Vertrag läuft noch bis 2017.

Thomas Gröbner

Thomas Gröbner

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