Ex-Nationalspieler blickt zurück

Tasci enttäuscht: „Ich wollte bei den Bayern bleiben“

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Ein Bild aus vergangenen Tagen: Serdar Tasci mit dem damaligen Bayern-Coach Pep Guardiola

Moskau - Auf gerade mal drei Bundesligaspiele brachte es Serdar Tasci in seinem halben Jahr bei den Bayern. Das hatte sich der Ex-Nationalspieler offenbar ganz anders vorgestellt.

Von einem Stammplatz bei den Bayern war Serdar Tasci weit entfernt - dabei hatte sich der 29-Jährige fest vorgenommen, sich beim Rekordmeister festzuspielen, wie er jetzt verraten hat. "Ich wollte bei den Bayern bleiben. Das war mein erklärtes Ziel“, sagte der Russland-Legionär dem Internetportal Spox.com. Zugleich klagte er: „Es war allerdings von Anfang an nicht einfach für mich."

Tasci, der seit 2013 für Spartak Moskau in der russischen Premjer-Liga aktiv ist, wechselte am letzten Tag der vergangenen Wintertransferperiode auf Leihbasis zum Rekordmeister. Unter dem damaligen Trainer Pep Guardiola kam der Innenverteidiger trotz zahlreicher Ausfälle aber nie wirklich zum Zuge - Tasci gilt als einer der größeren Transfer-Flops in der jüngeren Geschichte der Bayern.

Tasci gibt zu: Er war nicht fit

"Ich wollte wieder zurück in die Bundesliga. Es gab zu dem Zeitpunkt auch Interesse von anderen deutschen Klubs. Dann kam der Anruf der Bayern. Ich habe es mir angehört und war schnell sicher, dass ich das machen will", betonte Tasci.

Allerdings sei er wegen der ausgedehnten Winterpause in Russland bei seiner Ankunft in München körperlich nicht auf der Höhe gewesen. Er habe Zeit gebraucht, um wieder fit zu werden. "Ich wusste natürlich, dass dies einige Woche dauern kann. Ich hatte eigentlich nie den Gedanken, dass es in München nicht klappen könnte." Bereits im April hatte Tasci den Wechsel zu den Bayern dann aber öffentlich bereut.

Auch glücklich in Moskau

Im Sommer kehrte der 15-malige Nationalspieler zu seinem Stammverein nach Moskau zurück. Acht Pflichtspiele hat Tasci seither für Spartak Moskau absolviert. In der aktuellen Saison belegt sein Team nach 13 Spieltagen den ersten Tabellenplatz. "Es läuft bei Spartak und so macht es einem Spieler natürlich auch viel Spaß. Ich bin glücklich hier und will unbedingt Meister werden. Das hieße dann auch, im nächsten Jahr in der Champions League vertreten zu sein."

sid

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