Studie der TU Braunschweig

Fiese Ohrfeige: Nur Leipzig unsympathischer als FC Bayern

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Der FC Bayern wurde zuletzt dreimal in Folge Deutscher Meister.

Braunschweig - Der FC Bayern ist der erfolgreichste deutsche Fußballverein. Doch in der "Markenmeisterschaft" schaute der Vorzeigeklub zuletzt meist in die Röhre. Schuld sind extrem schlechte Sympathiewerte in der Republik.

In ihrer jährlichen Studie kürt die Technische Universität Braunschweig den Markenmeister der 36 Fußball-Bundesligaklubs. Die Hochschule bezieht sich in ihrer Untersuchung einerseits auf die "Vereinsbekanntheit" und andererseits auf die "Markeneinstellung". Aus den beiden Indikatoren ergibt sich der "Markenindex", der letztendlich für die Platzierung im Gesamtklassement entscheidend ist.

Zur Ermittlung der "Markeneinstellung" wurden die Befragten gebeten, auf einer Skala von eins (="stimme voll zu") bis fünf (="stimme gar nicht zu") jeweils anzugeben, inwiefern der betreffende Verein als "sehr gut", "sehr attraktiv" und "sehr sympathisch" wahrgenommen wird.

FC Bayern: Hohe Bekanntheit, aber schlechte Sympathiewerte

Der FC Bayern verfügt über die höchste Bekanntheit aller nationalen Vereine und erzielt ebenfalls im Hinblick auf die Indikatoren der Markeneinstellung als „sehr guter Verein“ und „sehr attraktiver Verein“ hohe Zustimmungswerte. Allerdings weist der deutsche Rekordmeister nur den zweitniedrigsten Sympathiewert sämtlicher 36 Profiklubs in Deutschland auf. Lediglich der Konzern-Klub RB Leipzig schnitt in dieser Kategorie noch schlechter ab.

Dadurch liegt die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola nur auf Rang drei der Gesamtwertung, knapp hinter Borussia Mönchengladbach. Der aktuelle Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund ist auch in der Markenmeisterschaft die Nummer eins im deutschen Fußball. 

Dortmund verteidigt den Titel als "Vereinsmarkenmeister"

Dortmund schaffte es seinerseits trotz der sportlich enttäuschenden zurückliegenden Spielzeit und dem Ende der Ära von Trainer Jürgen Klopp hinsichtlich der Markenwahrnehmung gegenüber der Ligakonkurrenz durchzusetzen. Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen musste der BVB allerdings leichte Verluste verzeichnen.

Hinter Dortmund, Mönchengladbach und den Bayern belegt Zweitligist FC St. Pauli Rang vier vor dem 1. FC Köln. Auf Rang 36 liegt Leipzig hinter dem 1. FC Heidenheim.

sid/ deu

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