"VfB-Abstieg ist ganz bitter"

Ulreich: Das hat mich bei Bayern am meisten überrascht

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Ulreich durfte in der Saison 2015/16 nur in drei Spielen im Tor der Bayern stehen.

München - Sven Ulreich kam in der vergangenen Saison überraschend zum FC Bayern. Nun spricht der Torhüter über sein erstes Jahr bei den Münchnern und darüber, was ihn am meisten überraschte.

Wer als Torhüter zum FC Bayern wechselt, muss entweder über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen, oder sich von vornherein mit der Rolle des Bankdrückers zufrieden geben. Als Sven Ulreich in der vergangenen Saison an die Säbener Straße wechselte, muss ihm bewusst gewesen sein, dass er an Manuel Neuer eher nicht vorbeikommen würde. Im Interview mit der Bild-Zeitung sprach der Ex-Stuttgarter nun über sein erstes Jahr beim Rekordmeister. Er sprach darüber, was ihn bei den Münchnern am meisten überrascht hat und über den Abstieg seines ehemaligen Vereins.

Obwohl der 27-Jährige einen Großteil der Spiele nur von der Bank beobachten konnte, sieht er die bisherige Zeit bei den Bayern nicht als verlorene Zeit an. "Mein Spielverständnis hat sich extrem verbessert und auch mein Spielaufbau hat sich verändert", so Ulreich zur Bild. Mit dem jetzigen Wissen würde er frühere Situationen anders lösen. Als Knick für seine Laufbahn sieht der Neuer-Ersatz die Zeit beim FCB auf keinen Fall an: "Meiner Karriere tut diese Zeit gut."

Ulreich: "Niemand ist hier satt"

Dies liegt vor allem auch an der täglichen Trainingsarbeit. Denn hier wird Ulreich nach eigener Aussage von den "besten Spielern der Welt gefordert". Die Trainingsarbeit ist für einen Fußballer nun mal die Basis für einen Erfolg und bei der Millionen-Truppe von der Isar seien die Einheiten "schon extrem heftig."

Am meisten überrascht war Ulreich von dem permanenten Streben nach Perfektion bei den Bayern. "Als ich noch beim VfB war, dachte ich, Bayern muss nicht viel machen, um erfolgreich zu sein, weil der Verein so gute Spieler hat", erzählt die Nummer zwei der Roten. Doch nun sei ihm klar geworden: "Bei Bayern wird extrem viel für den Erfolg getan." Jeder im Team strebe wie besessen nach Perfektion. Satt sei beim FCB niemand.

Sein ehemaliger Verein geht Ulreich natürlich trotz der Erfolge und Feiern auf dem Marienplatz noch im Kopf herum. Der Abstieg der Stuttgarter aus der Bundesliga kam für ihn "total überraschend" und ist "ganz bitter". Er fühlt mit seinen ehemaligen Teamkameraden und drückt die Daumen für einen schnellen Wiederaufstieg. Demnächst will er zudem wieder ins Schwabenland reisen. "Ich werde dort auch ein wenig Zeit in meinem Urlaub verbringen."

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

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bix

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