Titel-Entscheidung erst am 33. Spieltag

Müller gibt zu: "Dortmund war sehr nervig"

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Thomas Müller (l.) zollt Borussia Dortmund Respekt.

München - Nach der vierten deutschen Meisterschaft des FC Bayern München in Folge zieht Thomas Müller Bilanz und zollt Dauer-Konkurrent Borussia Dortmund Respekt.

Borussia Dortmund hat den Kampf um die deutsche Meisterschaft in dieser Saison bis zuletzt spannend gehalten und somit einen erneuten sehr frühen Titelgewinn des FC Bayern München verhindert. Erst am 33. Spieltag machte der FCB mit einem 2:1-Erfolg beim FC Ingolstadt alles klar. So knapp wie in dieser Spielzeit war es schon lange nicht mehr, was auch bei Bayern-Profi Thomas Müller nicht spurlos vorbei geht, wie er im Interview mit dem Kicker zugibt: "In diesem Jahr mussten wir wirklich viel investieren. Jetzt haben wir den Lohn in der Hand."

Ernste Zweifel daran, dass sein Team die Tabellenführung noch an Borussia Dortmund hätte verlieren können, hatte der Weltmeister nicht, fügt jedoch an: "Es war durchaus realistisch, dass es für sie hätte reichen können. Wir waren zwar immer mit einem guten Vorsprung ausgestattet, aber Dortmund war sehr nervig. Die Dortmunder haben selbst gar nicht gewusst oder gedacht, dass sie nervig für uns waren."

Umso mehr überwiegt nun der Stolz über den vierten Titel in Folge, den die Bayern am kommenden Samstag gegen Hannover 96 mit den eigenen Fans in der Allianz Arena feiern werden. Sogar das Double aus Meisterschaft und Pokal ist für den deutschen Rekordmeister noch drin. Doch dafür muss im Pokalfinale am 21. Mai ausgerechnet Borussia Dortmund bezwungen werden.

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Eine Garantie für einen Sieg gegen den BVB gibt es allerdings nicht. "Bei zwei Topmannschaften kann in einem Spiel viel passieren", so Müller der selbst bei einer Niederlage nicht von einer schlechten Spielzeit sprechen möchte: "Was wir in dieser Saison bis zum jetzigen Zeitpunkt geleistet haben, ist überragend."

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