Transfersperre für Real Madrid

Lewandowski: FIFA sorgt für Ende der Wechselgerüchte

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Objekt der Begierde in Madrid: Bayerns Torjäger Robert Lewandowski.

München - Mit der von der FIFA verhängten Transfersperre für Real Madrid ist auch ein möglicher Abschied von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski nach Spanien vom Tisch.

Karl-Heinz Rummenigge wird ein Stein vom Herzen gefallen sein, als er gestern Mittag die Nachrichten auf seinem Handy checkte. Die FIFA belegt Real und Atlético Madrid mit einer einjährigen Transfersperre, aufgrund diverser Verstöße gegen die Transferbedingungen bei minderjährigen Spielern dürfen die beiden Hauptstadtklubs bei der Sommertransferperiode 2016 und der Wintertransferperiode 2017 nicht auf Einkaufstour gehen. Was das nun für den FCB heißt? Dass das offenkundige Werben der Königlichen um Bayerns Knipser Robert Lewandowski erst mal ein Ende hat: Real sagt dem Lewandowski-Traum adiós!

Im Dezember gab es Fotos, die Cezary Kucharski, den Berater des Polen, in der VIP-Loge des Estadio Santiago Bernabéu zeigten. Operation Lewandowski lautete der Titel der Zeitung As damals, wonach die Madrilenen an Lewandowski baggern und der Pole selbst den Traum habe, eines Tages bei Real Madrid zu spielen. „Das bringt nichts. Der Spieler hat noch dreieinhalb Jahre Vertrag“, so Rummenigge damals, dessen Werben um Neapels Torjäger Gonzalo Higuaín in Madrid bereits als Prävention im Falle eines Lewandowski-Abgang gedeutet wird. Nun aber die Transfersperre.

Auch bei Barça hatte die FIFA vor einem Jahr ähnlich drastisch durchgegriffen, dank eines juristischen Schlupflochs kaufte der Verein aber weiter munter ein, ohne die Spieler aufzustellen. Gleiches gilt nun für Real – ob Lewy aber in Kauf nimmt, ein Jahr nicht zu spielen, ist mehr als fraglich.

Atletico und Real Madrid haben übrigens bereits Einspruch gegen das Urteil eingelegt.

lop

José Carlos Menzel López

José Carlos Menzel López

E-Mail:carlos.menzel-lopez@tz.de

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