Frankfurt-Boss sorgt sich

Trotz Punkt gegen Bayern: Bruchhagen äußert "Bedauern"

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Heribert Bruchhagen.

Frankfurt/Main - In die Freude über das überraschende 0:0 von Eintracht Frankfurt gegen Rekordmeister Bayern München mischte sich bei Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen auch die Sorge um die Entwicklung der Bundesliga.

„Die Spreizung wird immer größer“, sagte Bruchhagen mit Blick auf die finanziellen Unterschiede zwischen den Topclubs und dem Rest der Liga. „Schauen Sie auf die Tabelle. Die Champions-League-Clubs sind nach zehn Spieltagen schon wieder unter sich. Hertha BSC steht durch Zufall da oben, aber Gladbach kommt schon von unten“, sagte Bruchhagen.

Die Frankfurter hatten gegen die Bayern von der ersten Sekunde an extrem defensiv agiert und phasenweise mit elf Spielerin verteidigt. Die Tatsache, dass Clubs wie die Eintracht nur auf diese Art und Weise und unter Aufgabe des aktiven Fußballs überhaupt eine Chance hätten, sei schade. „Natürlich freuen wir uns über diesen Punkt, das ist doch klar. Aber in den Jubel mischt sich auch ein bisschen Bedauern“, sagte Bruchhagen. Der 67-Jährige gilt seit Jahren als Mahner, was die Chancengleichheit in der Ersten Liga angeht. Mit dem 0:0 gaben die Bayern die ersten Punkte in dieser Saison überhaupt ab.

dpa

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