"Keine Schande machen"

Trotz Streiks: Lufthansa holt FC Bayern ab

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Thomas Müller muss sich nicht auf lange Wartezeiten einstellen. Der FC Bayern darf pünktlich aus Manchester abreisen - mit Lufthansa.

Manchester - Fast alle Lufthansa-Maschinen blieben am Mittwoch wegen des Piloten-Streiks am Boden, doch der deutsche Fußball-Rekordmeister flog trotzdem.

"Wir holen auch die Bayern zurück aus Manchester, damit sie weiter trainieren können und uns im Rückspiel keine Schande machen", sagte der Leiter des Lufthansa-Flugbetriebs, Werner Knorr, am Mittwoch in Frankfurt am Main. Die Spieler des FC Bayern werden laut Lufthansa um 16 Uhr mit dem Charterflug LH 2571 zurück in München erwartet. Der Flug aus Manchester gehörte damit zu den rund 500 Verbindungen, die in den drei Streik-Tagen trotzdem abheben sollten.

Bis Mittwochmittag seien alle Flüge des Sonderflugplans so geflogen worden wie angekündigt, sagte Knorr. 3800 Flüge hatten Lufthansa und Germanwings von Mittwoch bis Freitag aber bereits vorher gestrichen.

Die Laune beim Rekordmeister dürfte gut sein: Bastian Schweinsteiger hatte dem FC Bayern eine gute Ausgangsbasis für die angestrebte Triple-Verteidigung gerettet. Im Hinspiel des Viertelfinales der Champions League erzielte der Nationalspieler, der durch einen Platzverweis später zum tragischen Helden wurde, den Ausgleichstreffer zum 1:1 (0:0)-Endstand (66.) bei Manchester United. Kurz zuvor hatte Nemanja Vidic die enorm widerspenstigen Gastgeber nach einem Eckball von Wayne Rooney in Führung gebracht (58.). Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch statt - dann muss Manchester die Anreise bewerkstelligen. Aber der Streik ist bis dahin beendet.

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afp/sid

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