Vor Champions-League-Saison

tz-Interview mit Martínez: So steht es um seine Gesundheit

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Javi Martinez steht im tz-Interview Rede und Antwort.

New York - FCB-Spieler Javi Martínez spricht im tz-Interview über den neuen Trainer Ancelotti, seine persönlichen Saisonziele und die verpasste EM. 

Javi Martínez möchte in der ersten Saison unter Carlo Ancelotti die Champions League gewinnen. Wie er seine Rolle im Team sieht und wie er den neuen FCB-Trainer einschätzt, verriet er in New York im Interview mit der tz.

Señor Martínez, ziemlich viele Leute in Bayern-Trikots in den Staaten oder?

Javi Martínez: Kann man so sagen. Für uns Spieler ist es alle jedes Mal eine Riesenfreude, in die Vereinigten Staaten zu kommen. Gerade New York ist unglaublich, und wir sind hier sehr glücklich.

Und nun geht es heute als Schlusspunkt der Tour gegen Real Madrid!

Martínez: Wir alle freuen uns sehr auf diese Partie, und ich denke , dass wir in den beiden Spielen gegen Milan und Inter bereits eine gute Figur abgegeben haben. Für mich als Spanier ist es immer etwas Besonderes, gegen Real Madrid anzutreten. Ich habe große Lust und kann es kaum erwarten, dass der Schiedsrichter anpfeift.

Ihre ersten Eindrücke von Carlo Ancelotti?

Martínez: Durchweg positiv. Der Stil, den er beim FC Bayern durchsetzen will, ist dem von Pep sehr ähnlich. Viel mit dem Ball in Berührung kommen, hoch attackieren. Hinzu kommt, und das ist in meinen Augen sehr gut, dass wir alle hier in den Staaten zehn Tage auf einem Fleck sitzen, abends zusammen essen gehen können und uns somit jeden Tag besser kennenlernen. Hier werden wir zu Freunden.

Nach einem Sommer ohne EM kann sich Carletto ja auf einen topfitten Martínez freuen.

Martínez: Ich habe einige Tage freigehabt, das stimmt. Das hat mir auch mal gutgetan, weil ich mich dadurch von einer erneut langen Saison erholen konnte.

Gerade in Spanien war die Verwunderung groß, dass Sie nicht für den EM-Kader nominiert wurden. Bei Ihnen auch?

Martínez: Ich hatte natürlich große Lust darauf, mit der Selección nach Frankreich zu fahren. Vor dem Pokalfinale wurde ich am Knöchel operiert, das hat die Entscheidung des Nationaltrainers ebenfalls beeinflusst, denke ich. Ich jedenfalls habe es getan, um wieder zu hundert Prozent zurückzukehren, und hoffe, dass mir das auch bei der Selección gelingt.

Und was gelingt Ihnen mit den Bayern kommende Saison?

Martínez: Dieser Klub muss stets nach dem Maximum streben, aber gerade in der Champions League kommt es immer auf sehr viele Faktoren an. In den ersten beiden Jahren unter Pep hätten wir es nicht verdient, ins Finale einzuziehen, denn dafür waren Barcelona und Real Madrid uns ganz einfach überlegen. Jetzt im vergangenen Jahr hätten wir es mehr verdient gehabt. Das Wichtigste ist, dass wir alles in unserer Macht stehende tun, um diesen Pokal zu gewinnen.

Mit Javi Martínez in der Innenverteidigung oder auf der Sechs?

Martínez: Dort, wo der Trainer mich braucht. Ganz egal, wann und wo das ist – ich werde da sein, um der Mannschaft zu helfen.

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