Nach dem Comeback gegen die Hertha

Kommentar: Arjen Robben muss es lernen …

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tz-Sportredakteur José Carlos Menzel López

München - tz-Sportredakteur José Carlos Menzel López ist der Meinung hat großen Respekt vor Arjen Robben. Eine Sache allerdings, so schreibt er in seinem Kommentar, müsse er lernen.

Manchmal meint es Mutter Natur eben nicht gut mit einem. Klar, im Fall von Arjen Robben davon zu sprechen, wäre wohl abwegig, schließlich hat der Holländer ein unübersehbares Talent in die Wiege gelegt bekommen. Nur: An der Belastbarkeit seiner Muskeln wurde etwas gespart.

Sei’s drum. Robben macht das nämlich mit einer weiteren, ihm eigenen Gabe wett: Willensstärke. Kaum ein Profi ist in der Lage, während seiner Karriere so viele Nackenschläge hinzunehmen und so oft zurückzukommen wie der 32 Jahre alte Flügelstürmer.

Die Geschichte des Arjen Robben hat viele Überschriften: Mann aus Glas, Alleinikov, Wembley-Held – doch nicht eine davon trifft den Kern, der diesen Vorzeigeprofi wirklich ausmacht. Wer eine Krankenakte so dick wie das deutsche Telefonbuch aufzuweisen hat und sieben Minuten nach seinem Comeback nach einem Tänzchen durch die Hertha-Abwehr netzt, der zeichnet sich vor allem durch eines aus: Charakter.

Nach dem 387. Extrasprint nach dem Training sollte er es aber künftig auch mal gut sein lassen. Nur wenn er das lernt, wird er wieder zu dem, den die Bayernfans in ihrem Wembley-Lied feiern: „Der Arjen!“ Der hat’s gemacht!

Bayern schlägt auch Hertha - drei Mal Note 1

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