Bayern gegen Dortmund, das Duell um den Pott

tz-Kommentar: Es geht ums Team, nicht um Guardiola

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tz-Sportredakteur José Carlos Menzel López.

München - Pep Guardiola tickt anders als seine Spieler. Anders als der FC Bayern. Aber nur um den Verein geht es im Pokalfinale. Ein Kommentar von tz-Sportredakteur José Carlos Menzel López.

Seine Bilanz als Trainer des FC Bayern? Top! Seine dritte Schale in Folge? Super, super! Nach feiern ist Pep Guardiola aktuell trotzdem nicht zumute. Zu beobachten: Vergangenen Sonntag bei der Meisterfeier am Rathausbalkon. Während Müller und Ribéry mit ihren Gesangseinlagen wenigstens für ein wenig Schwung am Marienplatz sorgten, verschwand der Spanier schnell wieder im Inneren des Gebäudes. Eine kleine Ansprache? Ein winziger Gruß an die 15.000 Fans? Nada!

Pep tickt anders als seine Spieler. Anders als die Bayern. Auf dem Balkon wurde es deutlich, davor wurde es schon das ein oder andere Mal bei Pressekonferenzen deutlich und am Samstag im Berliner Olympiastadion wird es nicht anders sein. Es ist das letzte Mal, dass Guardiola an der Seitenlinie steht, da wäre der Pokal natürlich ein schönes Abschiedsgeschenk seiner Mannschaft, bevor ihn die Privatjets der Scheichs nach Manchester fliegen. Aber: Für ihren Trainer spielen Müller & Co. am Samstag nicht. Ein netter Nebeneffekt wäre es ja schon für Guardiola, hielt Müller fest, natürlich habe er dem FCB vieles gegeben in seinen drei Jahren. In allererster Linie gehe es beim Pokalfinale gegen die Dortmunder Borussia aber um sie selbst, fügte Müller an.

Und so ist es. Es geht um die Spieler. Um die Bayern. Um den Pott (bei uns im Live-Ticker). Eben so, wie es bei Pep in allererster Linie um Pep ging. Geht. Und gehen wird.

Bayern - Dortmund: So endeten die vergangenen Duelle

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