DFB-Präsident

Niersbach: Werde Hoeneß eher nicht besuchen

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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Frankfurt - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wird dem wegen Steuerhinterziehung verurteilten Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß nach jetzigem Stand wohl keinen Besuch im Gefängnis abstatten.

„Die Besuchsmöglichkeiten sind ja sehr eingeschränkt, deshalb wohl eher nicht“, sagte Niersbach der Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe).

Niersbach habe „in der ganzen schwierigen Zeit“ Kontakt zu Hoeneß gehalten und ist sich sicher, „dass er diese bittere Geschichte abschließen will. Die ganze Situation ist ein Stück weit surreal“.

Hoeneß war am 13. März vom Landgericht München wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Am Tag danach legte er seine Ämter als Präsident und Aufsichtsratschef beim FC Bayern nieder. Wann genau Hoeneß seine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech antreten wird, ist derzeit noch unklar.

„Mein Respekt und meine Anerkennung ihm gegenüber bleiben“, sagte Niersbach dennoch. Der 63-Jährige ist sich hingegen nicht sicher, ob Hoeneß nach seiner Haftstrafe tatsächlich wie angekündigt zum deutschen Rekordmeister zurückkehren wird. „Das muss man abwarten. Er hat die Steuerhinterziehung als den Fehler seines Lebens beschrieben. Dafür hat er eine Strafe bekommen“, sagte Niersbach.

Rundgang durch Hoeneß-Gefängnis: Bilder

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Wolfgang Niersbach im Interview mit der Münchner tz

sid

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