Klare Ansage

Hoeneß: Vertretung von Sammer beim FC Bayern „kein Thema“

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Uli Hoeneß am Freitag bei der Eröffnung einer Sonderausstellung in der Erlebniswelt des Bayern-Stadions.

München - Ex-Präsident Uli Hoeneß strebt beim FC Bayern München im Saisonendspurt keine Vertreterrolle des erkrankten Matthias Sammer an.

Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hatte vorgeschlagen, dass der langjährige Manager den Sportvorstand kurzfristig ersetzen könnte. Sammer muss wegen Durchblutungsstörungen des Gehirns pausieren.

„Das war nie ein Thema und ist auch kein Thema“, sagte Hoeneß am Freitag bei der Eröffnung einer Sonderausstellung in der Erlebniswelt des Bayern-Stadions. Außerdem sei ein Ersatz für Sammer im Moment gar nicht nötig, meinte der 64-jährige Hoeneß: „Die Führung der Mannschaft ist in guten Händen. Ich werde immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber Matthias braucht derzeit keinen Ersatzmann. Die Leute im Verein um die Mannschaft herum machen das gut.“

Bei der möglichen erneuten Kandidatur als Präsident des FC Bayern nach der Verbüßung seiner Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung im kommenden November bleibt Hoeneß bei dem Zeitplan, sich „spätestens im Juli, August“ erklären zu wollen. „Mit dem Verein, auch mit Karl Hopfner, gibt es klare Absprachen“, sagte Hoeneß. Hopfner war ihm als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender gefolgt. „Wir werden alle einen Teufel tun, uns nicht an diese Absprachen zu halten“, sagte Hoeneß.

dpa

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