Ex-Bayern-Boss vor Rückkehr

Uli Hoeneß: So plant er den FC Bayern der Zukunft

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Hat konkrete Pläne für die Roten: Uli Hoeneß will einige alte Weggefährten beim FC Bayern installieren.

München - Darauf haben fast alle gewartet, die mit dem FC Bayern fiebern! Uli Hoeneß plant seine konkrete Rückkehr. Dabei will er einige wichtige Posten neu besetzen.

Für die Fans des FC Bayern ist in diesem Jahr schon im Juli Bescherung. Denn noch in diesen Tagen will Uli Hoeneß seine bei vielen Roten herbeigesehnte Rückkehr auf den Chef-Sessel verkünden. Doch allein mit dem Amt des Präsidenten, für das er sich bei der Jahreshauptversammlung im November aufstellen lassen will, gibt sich der nach verbüßter Haftstrafe wieder führungswillige 64-Jährige anscheinend nicht zufrieden.

Wie die Sport Bild berichtet, strebt Hoeneß zugleich den Posten des Aufsichtsratschefs an. Bevor der langjährige Manager seine Ziele öffentlich bekanntgeben will, steht aber noch ein Gespräch mit Karl Hopfner an. Der aktuelle Präsident führt auch das Kontrollgremium an und betont: "Es steht in unserer Klub-Satzung, dass der Präsident als Mehrheits-Aktionär automatisch Mitglied im Aufsichtsrat ist. Wer aber den Vorsitz führt, entscheidet allein der Aufsichtsrat."

FCB-Führungsduo mit Rummenigge

Max Eberl.

So wäre Hoeneß neben Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge der starke Mann bei den Roten. Auf lange Sicht soll auch Kapitän Philipp Lahm, der seine Karriere 2018 beenden möchte, in diese Führungsriege aufsteigen. Eine andere Personalie treibt Hoeneß ebenfalls voran: So plant er offenbar, den aktuellen Gladbacher Sportdirektor Max Eberl in naher Zukunft als Nachfolger für Matthias Sammer zu installieren. Im Gegensatz zum Europameister von 1996 soll der ehemalige Bayern-Spieler jedoch nicht in den Vorstand aufrücken.

Nur als Aufsichtsratschef hätte Hoeneß die Befugnisse, um die von ihm angestrebten Veränderungen für die Zukunft voranzutreiben. Besonderes Augenmerk legt er zudem auf die Jugendabteilung. So soll das neue Nachwuchsleistungszentrum, das im kommenden Jahr eingeweiht werden soll, von einem Ex-Profi geleitet werden. In der Verlosung: Jens Jeremies, Willy Sagnol und Hasan Salihamidzic - gemeinsam Champions-League-Sieger 2001 und spätestens seitdem mit dem Bayern-Gen ausgestattet.

Nachfolger von Müller und Alaba gesucht

So möchte Hoeneß garantieren, dass endlich wieder einem Spieler aus dem eigenen Nachwuchs der Sprung ins Profiteam gelingt. So wie einst Lahm und Bastian Schweinsteiger, später Thomas Müller und Holger Badstuber oder zuletzt - vor immerhin auch schon fünf Jahren - David Alaba.

Uli Hoeneß bei der Jahreshauptversammlung 2013.

Hoeneß werkelt hinter den Kulissen also schon am FC Bayern 2025. Denn der Klub ist sein Baby, das er vor drei Jahren nur schweren Herzens kurzzeitig aus den Händen gab. "Ich werde dem Verein dienen, bis ich nicht mehr atmen kann", versprach er den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung 2013. Nun will er diesen Worten wieder Taten folgen lassen.

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