Erst Bundesliga, dann Champions-League

Bayern-Quartett: Noch keine Gedanken an Juve - erst kommt Darmstadt

Konzentrieren sich erst auf Darmstadt: Douglas Costa (l.) und David Alaba (r.).
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Konzentrieren sich erst auf Darmstadt: Douglas Costa (l.) und David Alaba (r.).

München - Am Dienstag beginnt mit dem Achtelfinal-Hinspiel bei Juventus Turin die heiße Phase der Saison. Doch die Bayern-Spieler denken noch gar nicht daran. Denn erst wartet noch die Bundesliga mit dem Duell gegen den SV Darmstadt 98. 

Für den FC Bayern wird es langsam ernst. Am Dienstag findet das Hinspiel im Achtelfinale der Champions-League bei Juventus Turin statt. Doch vor dem Kracher gegen die Italiener wartet zuvor noch die Pflichtaufgabe Bundesliga. Da haben die Bayern am Samstag den SV Darmstadt 98 zu Gast. 

Der Fokus liegt noch auf Darmstadt

Es ist bereits das dritte Duell mit den „Lilien“ in der laufenden Saison, nach dem Hinspiel in der Liga und dem Achtelfinale im Pokal. Die Münchner wissen, was auf sie zukommt: „Darmstadt steht sehr tief, sehr kompakt“, sagte Xabi Alonso gegenüber fcbayern.de. Im DFB-Pokal hatte er den 1:0-Siegtreffer gegen die Hessen erzielt

David Alaba ergänzte seinen Teamkollegen: „Wir haben unseren Fokus auf Darmstadt, nehmen dieses Spiel sehr ernst und freuen uns auch immer riesig, zuhause vor unseren Fans zu spielen“. Gleichzeitig sieht der 23-jährige Österreicher den Spiel am Samstag als Test für die „Alte Dame“ aus Turin: „Darmstadt wird defensiv sehr gut stehen, auch Juventus ist defensiv sehr stark“.

Nur eben auf höherem Niveau. Während die Darmstädter erst diese Saison nach 33 Jahren wieder in die 1. Bundesliga aufgestiegen sind, ist Juventus Turin mit 31 Titeln italienischer Rekordmeister und holte zuletzt vier Meisterschaften in Folge. Nach schwachem Saisonstart steht die „Alte Dame“ mit 15 Siegen in Folge nun wieder an der Spitze der Tabelle. 

Genau so wie Alaba und Alonso sieht es auch der Flügelflitzer Douglas Costa: „Wir denken noch nicht an Juve. Wir gehen Schritt für Schritt! Erst Darmstadt, dann Juventus“, am Mittwoch nach dem Training. Genau so denkt auch Mittelfeldspieler Thiago, der „zu null Prozent“ an das Spiel gegen Turin denkt. 

Trotz der großen Verletzungsprobleme in der Abwehr: der Fokus und die Einstellung stimmen. 

Tobias Roth

Tobias Roth

E-Mail:info@merkur.de

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