Bundesliga-Duell am Samstag

Bremen mit Selbstbewusstsein zur "Bestie"

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Das Hinspiel konnte der FC Bayern knapp mit 1:0 gewinnen.

München/Bremen - Arjen Robben fordert Vollgas im Bundesliga-Duell gegen Bremen. Die Elf von Werder reist mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein nach München.

Trotz des entscheidenden Champions-League-Spiels gegen Juventus Turin in der kommenden Woche hat Arjen Robben vom FC Bayern für das Duell mit Werder Bremen am Samstag Vollgas angekündigt. „Wir sind in der Rückrunde und jetzt kommen die wichtigen Spiele. Ich finde das schön, dafür lebst du, dafür machst du alles“, sagte der Niederländer am Donnerstag.

Für die Münchner, die nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Borussia Dortmund haben, stünden jetzt nur noch Endspiele an. „Da kann man nicht sagen, jetzt geht es gegen Juventus, Bremen das nehmen wir so zwischendurch, nein. Da muss man Vollgas geben, da muss man alles reinlegen, um das Spiel zu gewinnen. Dann kommt erst Juventus“, betonte der 32 Jahre alte Flügelspieler.

Der Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga trifft am Samstag (18.30 Uhr) auf Bremen, am Mittwoch (20.45 Uhr) wollen die Münchner nach einem 2:2 im Hinspiel gegen Turin das Viertelfinale in der Champions League erreichen.

Mögliche Vertragsgespräche mit dem FCB sieht Robben gelassen. „Von beiden Seiten ist da viel Wertschätzung. Ich weiß, was ich am Verein habe und andersrum ist es genauso“, sagte er. „Ich bin damit überhaupt nicht beschäftigt. Ich bin nur damit beschäftigt, immer wieder gut zu spielen und mit der Mannschaft Titel zu holen.“ Robben spielt seit Sommer 2009 in München, sein Vertrag läuft 2017 aus.

Bremen reist mit Selbstbewusstsein zur "Bestie" Bayern München

Die Bremer reisen derweil mit dem Selbstbewusstsein nach zwei Siegen in Serie zum Tabellenführer Bayern München. „Der Sieg von Mainz in München hat Mut für andere Vereine gemacht“, erklärte Werder-Trainer Viktor Skripnik am Donnerstag. Sportchef Thomas Eichin ergänzte: „Wir können mutig nach München fahren. Mit einer guten Taktik und einer Aggressivität können wir dort was ausrichten.“

Doch ein Blick auf die letzten Ergebnisse des Tabellen-13. im München geben nicht viel Anlass zur Hoffnung. 0:6, 2:5, 1:6 und 1:4 hieß es nach 90 Minuten in den vergangenen vier Aufeinandertreffen an der Isar. „Bayern München ist eine Bestie“, urteilte Geschäftsführer Eichin. „Wenn sie ihr Potenzial abrufen, wird es schwierig sein, dort zu bestehen. Haben sie nicht ihren besten Tage, müssen wir da sein.“

Personell muss Skripnik sein Team verändern. Mit Zlatko Junuzovic und Kapitän Clemens Fritz holten sich zwei Leistungsträger ihre fünfte Verwarnung ab und sind gesperrt. Fin Bartels soll dagegen nach seiner Erkältung am Freitag wieder ins Training einsteigen. Auch Sambou Yatabaré (Trauerfall in der Familie) ist wieder einsatzbereit.

dpa

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