Ex-Madrid-Spieler

Xabi: Das ist der Unterschied Bayern - Real

Xabi Alonso
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Xabi Alonso, Neuzugang des FC Bayern München, hat bis August noch bei Real Madrid gespielt.

München - Fußball-Europameister Xabi Alonso hat vor dem Wechsel von Champions-League-Sieger Real Madrid zum deutschen Meister Bayern München mit sich gerungen.

„Es war keine leichte Entscheidung, Real Madrid zu verlassen. Aber ich spürte, dass es der richtige Moment für etwas Neues war“, sagte der 32 Jahre alte Spanier auf der Homepage der Münchner.

Unterschiede im Spiel der beiden europäischen Schwergewichte macht Alonso auch am Personal fest: „Das Spiel bei Bayern ist anders angelegt. Hier bauen wir das Spiel langsamer auf, immer auf der Suche nach dem besten Moment, um zum Abschluss zu kommen. In Madrid, mit Cristiano Ronaldo und Gareth Bale, geht es schneller hin und her.“

Ein neuer Teamkollege hat es Alonso besonders angetan: Arjen Robben. Der Niederländer ist „ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann, wenn er den Ball hat, weißt du, dass immer etwas passieren kann.“ Robben sei für ihn „der beste Spieler der Weltmeisterschaft“ gewesen.

Trainer Pep Guardiola ist für Alonso ein akribischer Arbeiter, der große Erwartungen in den Neuzugang setzt. „Er geht sehr methodisch vor, analysiert das Spiel in all seinen Details, besitzt ein großes taktisches Wissen. Wir sprechen viel miteinander. Ich weiß, was er von mir erwartet“, sagte Alonso über seinen Landsmann.

"Deutschlernen ist kompliziert"

Auf dem Fußballplatz war Xabi Alonso beim FC Bayern vom ersten Match an der zentrale und dominierende Spieler - abseits des Feldes tut sich der Spanier mit der Eingewöhnung in München noch ein wenig schwerer. „Meine Familie und ich, wir fühlen uns sehr wohl hier. Nur das Deutschlernen ist kompliziert. Dafür werden wir noch ein bisschen Zeit brauchen“, sagte der defensive Mittelfeldspieler in einer Presserunde am Dienstag in der Allianz Arena.

Sportlich ist Alonso derzeit das Maß der Dinge. Der Routinier spielte in der Bundesliga im Schnitt 125 Pässe pro Spiel, wie der Sportdatenanbieter Opta am Dienstag ausrechnete. Mehr Zuspiele habe kein anderer Profi in Europas Top-5-Ligen vorzuweisen.

sid/dpa

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