Es geht um die Zeit bei Real

Anklage wegen Steuerbetrug? Alonso dementiert

Xabi Alonso wurde von der Staatsanwaltschaft in Madrid wegen Steuerhinterziehung angeklagt.
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Xabi Alonso wurde von der Staatsanwaltschaft in Madrid wegen Steuerhinterziehung angeklagt.

München - Xabi Alonso vom FC Bayern München soll während seiner Zeit bei Real Madrid Steuern hinterzogen haben. Der Spanier weist aber Meldungen zurück, wonach Anklage gegen ihn erhoben worden sei.

Auf Bayerns Xabi Alonso könnte demnächst ein unangenehmer Gerichtstermin zukommen. Der Mittelfeldregisseur des FCB hat offenbar Ärger mit dem spanischen Fiskus. Die Staatsanwaltschaft in Madrid hat laut dem Nachrichtenportal sport.es Anklage gegen ihn erhoben. Es geht um mögliche Steuerhinterziehung in Alonsos Zeit bei den Königlichen (2009 bis 2014).

Alonso selbst hat Medienberichte über eine Anklage gegen ihn wegen Steuerbetrugs zurückgewiesen. Weder Alonso noch seinen Beratern sei die Einleitung eines Justizverfahrens in Spanien bekannt, hieß es am Freitag in einer Mitteilung auf Facebook (siehe unten). Der spanische Mittelfeldspieler bekräftigte, er sei „allen und jeder einzelnen seiner Steuerpflichten nachgekommen“.

Die spanischen Steuerbehörden hatten im Sommer vorigen Jahres Ermittlungen gegen Alonso eingeleitet. Innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Untersuchungen muss die Staatsanwaltschaft über eine eventuelle Anklage entscheiden. Alonso soll in seiner Zeit bei Real Madrid zwischen 2011 und 2012 Einnahmen aus seinen Bildrechten nicht versteuert haben. Um welchen Betrag es geht, wurde nicht bekannt. Laut spanischen Medien ähnelt der Fall von Alonso aber dem des Argentiniers Javier Mascherano.

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Der Barcelona-Profi, einst Teamkollege Alonsos beim FC Liverpool, hatte Einnahmen aus Bildrechten an eine Firma auf der Atlantik-Insel Madeira überwiesen. Vor Gericht räumte Mascherano Steuerhinterziehung in Höhe von 1,5 Millionen Euro ein. Er zahlte die Summe im September mit den fälligen Zinsen nach. Im Dezember akzeptierte er dann bei Verhandlungen mit Staatsanwaltschaft und Finanzamt eine Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung sowie eine Geldstrafe von 800 000 Euro.

Als im vergangenen September erste Gerüchte über eine mögliche Strafverfolgung die Runde machten, hatte Alonso laut sport.es über seine Berater noch mitteilen lassen, dass er in Sachen Steuern "jederzeit seinen Verpflichtungen nachgekommen" sei. Die Staatsanwaltschaft in Madrid sieht das offenbar anders.

COMUNICADO OFICIALTras la información publicada hoy sobre la situación fiscal de Xabi Alonso, el jugador manifiesta lo...

Posted by Xabi Alonso on Freitag, 26. Februar 2016

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