Schweizer schließt Vertragsverlängerung nicht aus

Shaqiri: Bayern lehnte Liverpool-Angebot ab

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Xherdan Shaqiri.

München - Xherdan Shaqiri an der Seite von Mario Balotelli - das hätte es in dieser Saison tatsächlich geben können. Doch der FC Bayern hatte etwas dagegen.

Dass Xherdan Shaqiri den FC Bayern München im Sommer gerne verlassen hätte, ist spätestens seit dem Tag nach dem Auswärtsspiel der Bayern auf Schalke klar. Beim damaligen Lederhosen-Shooting gab der Schweizer offen zu: „Ich wäre gerne gegangen, um Spielpraxis zu sammeln. Aber der Verein hat entschieden, dass ich bleibe“, so der 22-Jährige.

An Offerten hatte es dem Kraftwürfel offenbar nicht gemangelt. Den gesamten Sommer über war darüber spekuliert worden, wo der Nationalspieler hin wechseln könnte. In erster Linie waren Juventus Turin und Atletico Madrid als potenzielle Interessenten genannt worden, dazu noch der FC Liverpool aus der Premier League. Und tatsächlich meinten es die "Reds" wohl ziemlich ernst mit ihrem Interesse an dem Offensivspieler. "Liverpool hatte dem FC Bayern noch vor der WM ein Angebot für mich gemacht", so Shaqiri bei "Sky Sports". "Aber die Bayern haben es abgelehnt und deutlich gemacht, dass sie mich nicht verkaufen werden."

Shaqiri an der Seite von Mario Balotelli, Steven Gerrard und Co.? Für den objektiven Fußball-Fan sicher eine schöne Vorstellung, nicht so aber für die Verantwortlichen des FC Bayern. Mehrfach hatte Sportdirektor Matthias Sammer betont, dass man in der Zukunft auf den Schweizer setzen werde.

Der ehemalige FC-Basel-Spieler, dessen Vertrag bei den Bayern noch bis 2016 läuft, der aber unbedingt mehr Spielzeit bekommen möchte als in den vergangenen beiden Jahren im Bayern-Dress, schließt einen längeren Verbleib in München trotz seines ausgeschlagenen Wechselwunsches nicht aus. "Der Vertrag läuft noch zwei Jahre und möglicherweise werde ich ihn verlängern." Allerdings möchte der Spieler sich in diesen Tagen und Wochen nicht mit seiner sportlichen Zukunft beschäftigen. "In der Winterpause", sagt er, "werde ich über meine Entscheidung diesbezüglich nachdenken."

Im ersten Spiel der Qualifikation für die EM 2016 trifft Shaqiri mit der Schweizer Nationalmannschaft am Montag auf England.

Gregory Straub

Gregory Straub

E-Mail:gregory.straub@tz.de

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