Starke erste Halbzeit, schwacher Schluss

FCB-Baskets: Mittelmäßige Leistung gegen Tübingen

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Luft nach oben: Bryce Taylor & Co. wollen noch konstanter spielen

München - Die Pflichtaufgabe gegen Tübingen konnten die Bayern am Samstag zwar erledigen. Dennoch fehlt dem Team von Sasa Djordjevic weiterhin die Konstanz.

Uli Hoeneß, Matthias Sammer, Edmund Stoiber. Am Samstagabend waren sie alle gekommen, um die FC Bayern-Basketballer bei ihrem BBL-Duell gegen Underdog Tübingen anzufeuern. Und das, was die Verantwortlichen und übrigen Zuschauer im Audi Dome sahen, war zumindest 25 Minuten lang durchaus erfreulich! Nach dem großen Eurocup-Erfolg am vergangenen Mittwoch bei Unicaja Málaga machte das Team von Sasa Djordjevic nämlich genau da weiter, wo es aufgehört hatte.

Die Münchner gewannen ihr Heimspiel – das unter dem Motto Halloween stand –mit 82:70 (51:23). Bester Werfer war Danilo Barthel mit 15 Punkten. Der jüngste Neuzugang der Roten – Nick Johnson – saß zwar noch im Publikum, feuerte sein neues Team aber kräftig an. FCB-Geschäftsführer Marko Pesic kommentierte die am Samstag öffentlich gemachte Verpflichtung bei telekombasketball.de mit den Worten: „Wir haben Nick seit geraumer Zeit beobachtet. Er bringt eine große Portion Spielverständnis und Athletik mit. Nun wollen wir alles dafür tun, dass er sich schnellstmöglich in den Kader integrieren kann.“

Gegen Tübingen kamen Johnsons neue Kollegen allerdings zunächst gut ohne ihn aus. Barthel & Co. dominierten die Gäste aus Baden-Württemberg von Beginn an. Schnell hatten sich die Münchner einen überaus komfortablen Vorsprung erspielt (30:10). Auch im zweiten Viertel gelang den Bayern beinahe alles. „Wir arbeiten wirklich gut in der Verteidigung“, kommentierte Maxi Kleber die Leistung seines Teams.

Nach der Pause ließen die Hausherren allerdings immer weiter nach. Wie schon in den Spielen zuvor, gelang es den Roten nicht, ihre gute Leistung über die 40 Minuten zu bringen. Die Folge: Dem Team von Tyron McCoy gelang es, immer mehr Punkte gut zu machen (65:51 aus Sicht der Bayern). Bei den Münchnern wollte dagegen immer weniger funktionieren. Am Ende reichte es „nur“ zu einem 82:70-Sieg. „Wir müssen in Zukunft konstanter auftreten“, meinte Barthel mit Hinblick auf das nächste BBL-Spiel in einer Woche gegen Meister Bamberg. Bleibt zu hoffen, dass das funktioniert. 

lm

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