BBL räumt Fehler ein

FCB: Verfahren beendet

+
Erzielte den umstrittenen Korb: Alex Renfroe (r.)

München - Damit ist die vergangene Saison endgültig abgehakt. Gestern endete das Berufungsverfahren der Bayern-Basketballer vor dem Schiedsgericht der BBL.

Damit ist die vergangene Saison endgültig abgehakt. Gestern endete das Berufungsverfahren der Bayern-Basketballer vor dem Schiedsgericht der BBL. Die Münchner stimmten den Lösungsvorschlägen der Liga zu.

Hintergrund: Im vierten Playoff-Viertelfinale gegen Ludwigsburg hatten die Bayern Berufung gegen eine Schiedsrichterentscheidung von Martin Matip eingelegt. Dieser hatte zunächst einen Korbversuch von Alex Renfroe anerkannt, nach Sichtung des Instant Replay (Videobeweis) wieder aberkannt. Das Problem: In diesen Fällen darf der Videobeweis nicht als Mittel zur Entscheidungsfindung verwendet werden. Zu einem Wiederholungsspiel kam es nicht, weil den Bayern beim Protest aus Sicht der BBL ein Formfehler unterlief. Nun ließ die Liga öffentlich verlauten, „dass das Handeln der offiziellen Personen am Ende des vierten Viertelfinalspiels außerordentlich unglücklich“ gewesen sei. Die BBL bedauere dies und nehme diese Situation „zum Anlass, Schiedsrichter und Kommissare vor der Saison 2016/17 umfassend nachzuschulen.“ Eine Lösung, die laut Vereinsseite auch im Sinne der Bayern ist.

Lena Meyer

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Bayern siegen gegen Malaga
Bayern siegen gegen Malaga
Fehlersuche nach der zweiten Niederlage
Fehlersuche nach der zweiten Niederlage
Bayreuth plant die Sensation
Bayreuth plant die Sensation
Die Steuertricks der Superstars: Fußball wieder im Zwielicht
Die Steuertricks der Superstars: Fußball wieder im Zwielicht

Kommentare