FCB-Baskets verlieren Spiel zwei

"So kann man kein Spiel gewinnen"

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Svetislav Pesic

Ludwigsburg - Eigentlich hatten die Bayern-Basketballer gestern einen weiteren, großen Schritt in Richtung Halbfinale machen wollen… eigentlich! Es kam allerdings ganz anders.

Eigentlich hatten die Bayern-Basketballer gestern einen weiteren, großen Schritt in Richtung Halbfinale machen wollen… eigentlich! Es kam allerdings ganz anders. Nach dem 97:80-Erfolg am Samstag im ersten Spiel der Playoff-Serie gegen Ludwigsburg (Modus: best of five), verloren die Münchner das zweite Duell auswärts deutlich mit 74:93 (45:49). Damit steht es wieder 1:1 – am kommenden Samstag geht es im Audi Dome (20.30 Uhr) von Null los. „Der Grund für die Niederlage ist ganz klar unsere Defensivarbeit. Uns ist es nicht gelungen, die Ludwigsburger zu stoppen. Auch offensiv waren wir heute nicht stark genug“, resümierte Maxi Kleber bei telekombasketball.de und fügte an: „So kann man kein Spiel gewinnen.“

Wie zu erwarten war, versuchten die Ludwigsburger, ihre Gäste von Anfang an mit hohem Tempo und großer Aggresivität aus dem Konzept zu bringen. FCB-Topscorer Alex Renfroe (15) & Co. behielten zunächst trotzdem die Oberhand. Mit 29:22 endete das erste Viertel zugunsten der Bayern.

Der zweite Abschnitt gehörte dann allerdings den Gastgebern. Dank eines 10:0-Laufs gelang es dem Team von John Patrick, in Führung zu gehen (32:29). Die Bayern blieben zunächst dran. Trotzdem schafften es die Pesic-Schützlingen nicht, die Ludwigsburger abzuschütteln. Die Schwaben hatten auf jede Aktion der Roten die passende Antwort parat (39:39). Vor allem, was das Tempo und den Zug zum Korb anging, waren die Gastgeber im Vorteil. Bei den Münchner haperte es dagegen in der Mann-Mann-Verteidigung. Und so kam es wie es kommen musste: Die Schwaben gingen zur Pause in Führung (45:49 aus Sicht der Bayern). Vitalis Chikoko, der in dieser Partie pausieren musste, meinte: „Wir müssen uns im Eins-gegen-eins definitiv steigern und einander besser aushelfen.“

Aus diesem Vorhaben wurde allerdings nichts. Ludwigsburg behielt auch nach der Pause die Oberhand, spielte sich Mitte des dritten Viertels in einen regelrechten Rausch und zwang die Münchner immer wieder zu überhasteten Aktionen und ärgerlichen Ballverlusten – insgesamt hatten die Bayern 15 (!) Turnover, die Ludwigsburger lediglich fünf. Die Münchner wirkten immer hilfloser, hatten große Probleme, sich einen Weg durch die Ludwigsburger Defensive zu bahnen. Angefeuert von den 4251 Zuschauern bauten die Gastgeber ihre Führung immer weiter aus. Am Ende mussten die Münchner eine deutliche 74:93-Pleite hinnehmen… 

lm

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