FCB-Baskets verlieren in Ludwigsburg

Bitter! Bayern vergeben den Matchball

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Bryce Taylor

Ludwigsburg - Die FCB-Baskets machen es spannend! Dienstag Abend vergaben die Münchner ihren ersten Matchball in der Viertelfinalserie gegen Ludwigsburg.

Die FCB-Baskets machen es spannend! Dienstag Abend vergaben die Münchner ihren ersten Matchball in der Viertelfinalserie gegen Ludwigsburg. Das Team von Svetislav Pesic verlor auswärts mit 69:75 (35:47). Damit kommt es in der Serie (Stand 2:2) zum alles entscheidenden, fünften Spiel am Donnerstag um 20.30 Uhr im Audi Dome. FCB-Topscorer Maxi Kleber (19 Punkte) meinte bei telekombasketball.de: „Wir sind wieder nicht mit der Intensität aufs Parkett gekommen, die wir uns vorgestellt haben. So etwas darf nicht passieren. Ich kann dazu nicht mehr sagen.“

Die Bayern mussten ohne zwei Spieler auskommen: Dusko Savanovic laboriert noch immer an einer Kapselverletzung im Finger, Defensivspezialist Anton Gavel plagt eine leichte Knieverletzung aus dem dritten Spiel der Viertelfinalserie. Als wäre das noch nicht genug, starteten die Gastgeber treffsicher (4:8 aus Bayern-Sicht). Die Stimmung in der mit 4500 Zuschauern ausverkauften MHPArena kochte von Anfang an.

Die Münchner blieben dennoch dran. Obwohl sich Justin Cobbs & Co. einige Patzer leisteten, gelang der Ausgleich. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts gab’s die erste Führung (16:14). Aber die Schwaben blieben bissig. Mit 17:16 ging es für das John-Patrick-Team ins zweite Viertel.

Zwei Minuten später ein kurzer Schock. Ludwigsburgs Kerron Johnson prallte mit Nihad Djedovic zusammen, blieb benommen liegen. Kurz darauf konnte er aber wieder aufstehen. Sein Kollege Shawn Huff gab alles, um den Schrecken vergessen zu machen: Ein Zweier, zwei Dreier und die Ludwigsburger waren wieder in Führung (27:21). Die Gastgeber hatten Blut geleckt und spielten sich in einen Rausch. Das bisher schlechteste Team der Liga, was die Dreierquote angeht, beendete die ersten 20 Minuten mit einer Top-Quote von 73 Prozent! Zum Vergleich: Bei den Bayern waren es zum gleichen Zeitpunkt 25 Prozent. Ein zentraler Grund für den 35:47-Rückstand der Pesic-Schützlinge zur Pause. Alex Renfroe musste bei telekombasketball.de zugeben: „Wir haben einige Fehler in der Defensive gemacht und Ludwigsburg zu viele einfache Punkte geschenkt. Das müssen wir ändern.“

So richtig gelang das nicht. Zwar präsentierten sich die Ludwigsburger zu Beginn des dritten Viertels weniger treffsicher als zuvor, das Team von Coach Patrick konnte seinen Vorsprung allerdings verwalten (60:49).

Anfang des letzten Viertels legte Maxi Kleber quasi im Alleingang eine Schippe drauf und verkürzte den Rückstand (57:63). Nun wurde die Partie zum Kampf um die besseren Nerven. Ludwigsburg zitterte von der Freiwurflinie, Djedovic & Co. nutzten die Chance und verkürzten auf 64:66. Es entwickelte sich ein absoluter Schluss-Krimi. 69:71 aus Sicht der Bayern und nur noch zehn Sekunden auf der Uhr. Am Ende behielten die Ludwigsburger das sicherere Händchen und gewannen mit 75:69. Die Entscheidung über den Seriensieg muss also bis Donnerstag warten.

Lena Meyer

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