Reggie Redding über Halloween & Tübingen

Die Bayern? Zum Gruseln!

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Reggie Redding (l.) & Bryce Taylor

München - Jetzt wird es gruselig im Audi Dome! Zumindest abseits des Parketts. Die Bayern-Basketballer laden zum Halloween-Spieltag.

Auch, wenn man es bei einem US-Profi nicht unbedingt erwarten würde. Reggie Redding ist kein Fan von Horrorfilmen, Schauergeschichten und vor allem: Halloween! „Ich mag es eigentlich nicht, erschreckt zu werden. Genauso wenig, wie ich es mag, selber Leute zu erschrecken“, gibt der Guard des FC Bayern Basketball gegenüber der tz zu. „Halloween war mir daher nie so wichtig.“

Am Samstag um 20.30 Uhr kommt der FCB-Spieler dennoch nicht um ein Zusammentreffen mit der ein oder anderen kostümierten Gestalt herum. Der FC Bayern hat das BBL-Duell mit dem Tabellen-13. Tübingen unter das Motto „Halloween“ gestellt und die Fans dazu aufgerufen, in Grusel-Outfit zum Spiel zu erscheinen. „Ich kann mich erinnern, dass ich schon einmal in meiner Karriere eine Partie gespielt habe, die unter einem Motto stand“, so Redding. „Mein damaliger Verein hatte die Zuschauer gebeten, ganz in Weiß zu kommen. Das war cool!“

Deswegen machte der 28-Jährige – trotz Halloween-Abneigung – den Spaß mit, und besuchte im Vorfeld des Spiels einen Kostümladen, um Horror-Masken, Outfits & Co. anzuprobieren. „Ich bin gespannt, wie viele Zuschauer wirklich ein Kostüm beim Spiel tragen werden“, so Redding. „In den USA ist Halloween eine große Sache. Ich habe aber das Gefühl, dass das Ganze hier in Deutschland noch nicht so populär ist.“

Als kleiner Junge zog Redding selber gern in einer Verkleidung durch die Nachbarschaft, klingelte an den Türen und sammelte Süßigkeiten. „Damals war ich immer mit meinen Cousins und Freunden unterwegs. Es ging ja nicht in erster Linie ums Erschrecken, sondern um die Süßigkeiten“, so der US-Profi. Die gibt es am Samstag wohl nicht im Audi Dome, dafür könnten sich die Bayern mit einem weiteren Sieg versüßen. Schließlich ist das Duell mit Reddings Ex-Verein – der US-Guard spielte von 2011 bis 2013 in Tübingen – eine Pflichtaufgabe. „Der Eurocup-Sieg am Mittwoch in Málaga war eine wichtige Erfahrung“, so Redding. „Wir haben in der zweiten Halbzeit gezeigt, was in uns steckt. Nun müssen wir diese Leistung über 40 Minuten abrufen.“ Und auch wenn Tübingen natürlich nicht mit einem Eurocup-Team wie Málaga zu vergleichen ist, „wollen wir unseren Fans, sehr guten Basketball bieten“, so Redding.

Die Frage nach dem schreckhaftesten Münchner Korbjäger ist übrigens ebenfalls geklärt: Alex King war der einzige, der wirklich zusammenzuckte, als sich ein Mitarbeiter der Bayern-Baskets als Sensenmann im Locker Room versteckte. Auf dem Parkett sieht das am Samstag aber sicherlich wieder anders aus. Dann soll höchstens Tübingen das Fürchten gelehrt werden.

Lena Meyer

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