Anton Gavel über sein neues Tattoo

"Meine Kinder dürften das nicht!"

+
FCB-Profi Anton Gavel präsentiert sein neuestes Tattoo

Riva del Garda - Ein neuer Vertrag, eine neue Saison, ein neues Tattoo. So sah der Sommer von Anton Gavel aus. In der tz spricht der Routinier über die Hintergründe seiner neuesten Körperverzierung.

Ein neuer Vertrag, eine neue Saison, ein neues Tattoo. So sah der Sommer von Anton Gavel aus. Der FCB-Guard startet mittlerweile in die dritte Saison bei den Münchnern. „Meine Familie und ich fühlen uns hier einfach wohl“, so der 31-Jährige. Insofern sei auch keine lange Bedenkzeit nötig gewesen bei der Frage, wie es für ihn weitergeht: „Nach Ablauf der vergangenen Saison haben wir uns zusammengesetzt und die Verantwortlichen haben mir mitgeteilt, dass man weiter mit mir plane. Das hat mich sehr gefreut.“ Gavel unterschrieb für zwei weitere Jahre und erfüllte sich einen Wunsch: Mittlerweile prangt ein großes Tattoo auf seiner Brust. Wie es dazu kam? Gavel: „Ich hatte schon länger darüber nachgedacht und eine grobe Vorstellung von den Motiven. Sie haben keine bestimmte Bedeutung, sondern haben mir einfach gefallen. Bryce (Taylor, d. Red.) hat mir dann seinen Tätowierer empfohlen. Und weil mir die Arbeiten gefallen haben, wollte ich unbedingt zu ihm.“

Dafür setzte sich der FCB-Profi kurzerhand in den Flieger und reiste extra nach Bordeaux. Dort hieß es dann: Schmerzen in der Endlosschleife. Drei Tage lang musste jeweils bis zu acht Stunden am Tattoo gearbeitet werden. „Man gewöhnt sich an die Schmerzen“, so Gavel. „Ich bin einfach ein Fan von Tattoos.“ Bisher zierten allerdings wesentlich kleinere Werke den Körper des Guards. Eine so aufwendige und zeitintensive Arbeit war auch für Gavel neu. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so der Bayern-Routinier. Dann mal Hand aufs Herz: Darf sich der eigene Nachwuchs auch unter die Nadel legen, wenn sie alt genug sind und plötzlich der Wunsch besteht? Gavel lacht: „Auf keinen Fall bevor sie 18 sind! Danach schauen wir dann mal weiter.“

Nun steht sowieso erst einmal wieder das Sportliche an. Und auch da bleibt Gavel flexibel: „Wir haben nun einen neuen Trainer und werden in den nächsten Wochen intensiv arbeiten. Ich bin mittlerweile der Älteste im Kader der Bayern, das ist auch etwas Neues für mich. Aber egal, wie meine Aufgabe aussehen wird, wie viele Minuten ich letztendlich auf dem Parkett stehe. Ich werde alles dafür tun, dass wir erfolgreich sind.“

Lena Meyer

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Fehlersuche nach der zweiten Niederlage
Fehlersuche nach der zweiten Niederlage
Die Steuertricks der Superstars: Fußball wieder im Zwielicht
Die Steuertricks der Superstars: Fußball wieder im Zwielicht
Bayern verlieren in Bonn!
Bayern verlieren in Bonn!
Bayern-Basketballer gewinnen Topspiel - Korner: „Klassenunterschied“
Bayern-Basketballer gewinnen Topspiel - Korner: „Klassenunterschied“

Kommentare