tz-Check: So will Bayern wieder nach oben 

FCB setzt auf Risiko!

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Uli Hoeneß mit seiner Frau Zusieht

München - Jetzt machen die Bayern-Basketballer ernst. Und dafür ist es auch höchste Zeit.

Jetzt machen die Bayern-Basketballer ernst. Und dafür ist es auch höchste Zeit. Schließlich muss Mitte August der Kader für die neue Saison stehen. Einen Tag nach dem Bekanntwerden vom Rücktritt des Cheftrainers Svetislav Pesic, folgte gestern die nächste Verpflichtung auf Spielerebene. Wie die tz bereits vorab berichtete, wird der tschechische Center Ondrej Balvin von nun an für die Münchner auf Körbejagd gehen. Er erhält einen Zweijahresvertrag.

Insgesamt auffällig: Die FCB-Baskets setzen auf Risiko. Vor allem finanziell. Und das müssen sie auch. Will man eine Chance gegen Meister Bamberg haben, müssen Hochkaräter an die Isar. Die tz erklärt, wie die Bayern planen:

Langfristige Verträge: Auffällig ist: Fast alle Neu- und Weiterverpflichtungen sind langfristig. Balvin, Nihad Djedovic, Anton Gavel, Danilo Barthel – sie alle wurden mit einem Vertrag für zwei Spielzeiten ausgestattet. Modalitäten, die unter anderem die Handschrift des ehemaligen FCB-Präsidenten Uli Hoeneß tragen. Das Basketballprojekt gilt als seine Herzensangelegenheit. Und auch, wenn er noch immer nicht offiziell verkündet hat, ob er sich Ende des Jahres zur Wahl um das Präsidentenamt stellen wird, mehren sich die Anzeichen seiner Rückkehr.

Ein neuer Trainer: Offiziell bestätigen, wollen es die Bayern noch nicht. Allerdings soll nach tz-Informationen längst Einigkeit über eine Zusammenarbeit mit dem serbischen Nationaltrainer Sasa Djordjevic bestehen. Der erfolgreiche (und auch nicht ganz billige) Coach wird an die Isar wechseln. Es fehlen nur noch die Details und die Unterschrift. Vorteil Djordjevic: Svetislav Pesic und er kennen sich gut. Allerdings kann der serbische Nationaltrainer von Null beginnen – zumindest, was die Zusammenarbeit mit den Spielern betrifft. Zuletzt wurden die Berichte über das angespannte Verhältnis Pesic’ zu seinem Team immer konkreter. Einziges Problem. Die Bayern werden dann zwei Trainer zahlen müssen. Denn Pesic hat noch einen Vertrag bis 2017 und wird dem Verein laut serbischer Medienberichte in beratender Funktion weiter zur Seite stehen.

Die Spieler: Der Konkurrenzkampf im Team ist mit der Verpflichtung Balvins offiziell eröffnet. Denn er ist nach Devin Booker und Danilo Barthel der dritte große Mann, der John Bryant (hat noch einen Vertrag bis 2017) den Platz streitig machen wird. Wie die tz erfuhr, schaut sich Bryant, der zuletzt immer wieder in der Kritik gestanden hatte, derzeit nach einem neuen Verein um.

Lena Meyer

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