FCB-Baskets setzen auf Kontinuität

FCB: Verträge im Hoeneß-Stil!

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Zuletzt fast immer Gast im Audi Dome: Uli Hoeneß und Ehefrau Susi

München - Bei den Bayern tut sich mittlerweile einiges. Die erste Verpflichtung und ersten Vertragsverlängerungen wurden bekannt gegeben. Und die sind auffällig.

Einige Fans waren schon langsam unruhig geworden. Seit gut einer Woche ist das nun endlich vorbei. Der FC Bayern Basketball verkündete in den vergangenen zehn Tagen die erste Neuverpflichtung und die ersten Vertragsverlängerungen. Los ging es mit Kapitän Bryce Taylor, der bereits eine Option auf ein weiteres Jahr in seinem bestehenden Vertrag hatte. Sowohl der 29-Jährige, als auch der Verein nahmen diese Möglichkeit in Anspruch. Damit bleibt der US-Profi, der sei 2013 im Dress der Münchner spielt, eines der großen Aushängeschilder des Vereins. Und das nicht nur auf dem Parkett, sondern auch in Sachen PR. Taylor ist das Werbegesicht einiger Sponsoren der Roten, wie zum Beispiel Hirmer und der BayWa.

Auch in weiteren Personalfragen setzten die Verantwortlichen auf Kontinuität: Routinier Anton Gavel wurde für weitere zwei Jahre an den Verein gebunden. Leistungsträger Nihad Djedovic bleibt den Roten ebenfalls erhalten. Der 26-Jährige unterschrieb für zwei Jahre – mit Option auf ein drittes Jahr! Neuzugang Danilo Barthel wurde ebenfalls mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Auffällig. Die Bayern versuchen – anders als üblich – ihre Spieler wieder langfristig an den Verein zu binden. Ein Anliegen, das vor allem Ex-FCB-Präsident Uli Hoeneß immer wieder geäußert hatte. Zum einen, um sportlichen Erfolg zu generieren, zum anderen, um bessere Indentifikationsmöglichkeiten für die Fans zu schaffen. „Warum sollte eine Großmutter ihrem Enkel ein Trikot kaufen, wenn der Spieler in der kommenden Saison schon wieder weg ist?“, so Hoeneß während seiner Amtszeit.

Die neuen Verträge dürften also ganz in seinem Sinne sein. Ein Hinweis auf eine Rückkehr des 64-Jährigen an die Spitze des Vereins? Noch hat sich Hoeneß nicht öffentlich zu der Frage geäußert, ob er sich im November zur Wahl um das Präsidentenamt stellen wird. Es bleibt spannend.

Lena Meyer

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