Djordjevic lobt sein Team

"Mir hat die Spielfreude gefallen!"

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Devin Booker & Co. überzeugten

München - Erstes Derby, erstes Heimspiel - zweiter Saisonerfolg. Die Bayern-Basketballer gewannen am Freitag im Audi Dome gegen Würzburg.

Sie alle waren gekommen, um die Bayern-Basketballer beim ersten Heimspiel der neuen Saison zu unterstützen: Ex-FCB-Trainer Svetislav Pesic, der ehemalige und wohl zukünftige Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber sowie viele weitere prominente Zuschauer waren am Freitag unter den Fans im ausverkauften Audi Dome. Dort bestritten die Münchner das Derby gegen Würzburg – und feierten wie schon zum Auftakt in Oldenburg einen Erfolg! Das Team von Sasa Djordjevic gewann mit 90:77 (54:44). Bester Werfer war Maxi Kleber mit 20 Punkten. „Wir haben über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt“, lobte Djordjevic.

Nachdem die Partie aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens 15 Minuten später als geplant starten konnte, waren die FCB-Baskets von Anfang an die bessere Mannschaft. Vor allem im dritten Viertel gelang es den Bayern, ihre großen Ambitionen mit guten Offensiv-Aktionen zu untermauern. Besonders stark präsentierten sich die Neuzugänge Danilo Barthel (14 Punkte), Devin Booker (17 ) sowie Reggie Redding (11 ). „Mir hat unsere Spielfreude in der Offensive sehr gut gefallen“, meinte Coach Djordjevic. Während die Gäste im ersten Viertel noch mithalten konnten, zeigte der neue LED-Videowürfel an der Hallendecke zur Halbzeitpause bereits einen anständigen Zehn-Punkte-Vorsprung der Münchner an. Mit 54:44 ging es in die zweite Hälfte des Derbys.

Und das nutzten die Hausherren, um ihren qualitativen Vorteil im Kader noch einmal zu demonstrieren. Zwar gaben die Würzburger nicht auf, eine richtige Antwort auf die stark aufspielenden Bayern fanden sie allerdings nicht (75:55 aus FCB-Sicht).

Doch auch bei den Münchnern haperte es in den Abläufen hin und wieder noch etwas. Im letzten Viertel ließ die Intensität des Münchner Spiels nach. Djordjevic nahm immer wieder Auszeiten, um sein Team zurück in die Spur zu bringen. So richtig gelang es nicht mehr. Die Bayern hatten Glück, dass Würzburg diese Schwächephase nicht bestrafen konnte. „Es gibt eben zu Beginn einer Saison noch einige Dinge, die man verbessern kann“, lautete Djordjevics Fazit. Sein Team wird in jedem Fall alles daran setzen, um das schnellstmöglich zu tun. Lena Meyer

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