Bayern schlagen Ludwigsburg

FCB-Baskets im Halbfinale!

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Topscorer Anton Gavel

München - Halbfinale! Mit dem Heimsieg gegen Ludwigsburg machten die FCB-Baskets DonnerstagAbend die Sache klar. 

Halbfinale! Mit dem 87:76 (42:41)-Heimsieg gegen Ludwigsburg machten die FCB-Baskets Donnerstag Abend die Sache klar. Das Team von Svetislav Pesic zog trotz zahlreicher Unwegsamkeiten in die nächste Playoff-Runde ein und trifft bereits am Sonntag im ersten Halbfinalspiel auf Meister Bamberg.

Ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Umstände vor dem alles entscheidenden, fünften Viertelfinale kaum schwieriger hätten sein können: Nach dem Trubel um den Protest der Roten nach Partie vier kamen Donnerstag neue Verletzungssorgen hinzu: Mit Dusko Savanovic (Finger) und Deon Thompson (Wade) fehlten zwei Bayern komplett, Anton Gavel (Knie) und Alex Renfroe (Ferse) spielten unter Schmerzen.

Das Spiel begann wie es zu erwarten war: schnell, intensiv und aggressiv. Sowohl die Ludwigsburger als auch die Münchner versuchten, der Partie schnellstmöglich den eigenen Stempel aufzudrücken. Die Folge: Ein Schlagabtausch von Minute eins an (8:6). Wenig später legten FCB-Kapitän Bryce Taylor und seine Kollegen zusätzlich von der Dreierlinie aus los. Im ersten Abschnitt trafen sie vier von sechs Versuchen: Der erste deutlichere Vorsprung für die Münchner (16:8)! Ganz zur Freude der 5400 Zuschauer im Audi Dome. Zu ihnen zählte übrigens die geballte Prominenz des FC Bayern, wie die FCB-Vizepräsidenten Dieter Mayer, Rudolf Schels sowie Uli Hoeneß, Edmund Stoiber und Sportvorstand Matthias Sammer. Die MHP-Riesen ließen sich allerdings nicht so leicht abschütteln und legten ebenfalls aus der Distanz nach (16:16).

Während in der Bayern-Defense die Lücken immer verheerender wurden, startete das Team von John Patrick einen 7:0-Lauf (16:23 aus FCB-Sicht). Nihad Djedovic betrieb kurz vor Ende des ersten Viertels per Dreier Ergebniskosmetik (19:23).

Auch im zweiten Viertel blieb es eng. Es gelang Topscorer Gavel (24) & Co., die Führung zurückzuerobern. Die Münchner hatten ihre Probleme in der Verteidigung wieder besser im Griff, doch auch Ludwigsburg verschenkte keine Punkte. Mit 42:41 ging es für die Pesic-Schützlinge in die Kabine.

Die Nerven aller Beteiligten wurden immer dünner. Die Gäste ließen sich vermehrt zu Fouls verleiten, Renfroe & Co. verwerteten ihre Freiwürfe. Den Münchnern gelang es so, sich etwas abzusetzen (59:51). In der Folge schwächelte Ludwigsburg immer mehr, beim Patrick-Team wollte nichts mehr so recht zusammenlaufen. Die Bayern nutzten dies für ihre erste zweistellige Führung. Mit 64:52 ging es ins entscheidende Viertel.

Und da wurde die Sache dann richtig deutlich. Den Gästen ging sichtlich die Kraft aus, die Münchner nutzten die Situation, um sich den Frust der vergangenen Woche von der Seele zu spielen (87:76).

Nun bleiben den Pesic-Schützlingen zwei Tage, um sich auf den Meister einzustellen.

lm

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