FCB-Baskets starten in die neue Saison

Auf Bamberg schauen wir nicht!

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Ondrej Balvin (l.) und Bryce Taylor

Oldenburg - Bamberg? Interessiert die Bayern (erstmal) nicht. Die volle Konzentration von den Münchnern liegt erstmal auf dem Auswärtsspiel in Oldenburg.

Wer Meister werden will, muss an Bamberg vorbei! Da sind sich die Trainer der Basketball Bundesliga fast einig: 14 von insgesamt 18 Trainern nannten die Franken in einer dpa-Umfrage als Kandidat Nummer eins auf den Titel.

Ob FCB-Trainer Sasa Djordjevic einer von ihnen war? Das ist eher unwahrscheinlich. Denn der neue Chefcoach der Bayern-Basketballer will laut eigener Aussage erst einmal nicht vom direkten Kampf mit den Franken um die Meisterschaft sprechen. „Jeder redet nur über Bamberg. Leute, es gibt noch jede Menge andere Spiele, die zu gewinnen sind. Kommt mal wieder runter!“, erklärte der Serbe kurz vor Saisonstart und fügte an: „Wir denken immer nur an den nächsten Schritt.“ Den Status als Bambergs größten Konkurrenten müsse man sich laut Djordjevic erst einmal erarbeiten.

Die erste Station auf diesem Weg führt die Münchner am Samstag nach Oldenburg. Um 20.30 Uhr treten Kapitän Bryce Taylor & Co. bei den Norddeutschen, die sich selbst zu den sicheren Playoff-Anwärtern zählen können, an. Knapp eine Woche später steigt dann das erste Heimspiel der Saison gegen ­Würzburg (Freitag, 19.00 Uhr). Mit Meister Bamberg bekommen es die Bayern erst Anfang November zu tun (6.11.). Bis dahin zählt auch aus Sicht der Spieler erst nur eines: „Unser Hauptziel ist es jetzt, gut in die Saison zu starten. Dann kommt alles andere von selbst“, so Taylor.

So weit der Plan, nun muss die Umsetzung folgen. Immerhin gibt es neben dem amtierenden Meister eine Reihe von weiteren Teams mit großen Ambitionen: Ludwigsburg, zum Beispiel. In der vergangenen Saison noch Sechster, will das Team von John Patrick mithilfe eines neuen, tiefen Kaders durchstarten. Ulm setzt dagegen auf Konstanz im Titelkampf. Das Team von Thorsten Leibenath wird mit Sicherheit ein Wörtchen im Titelkampf mitreden wollen. Auch ­ALBA Berlin könnte mit neuem Trainer zu alter Stärke zurückfinden. Djordjevic sieht das alles gelassen: „Das schwerste Spiel ist erst einmal das in Oldenburg. Wir denken nur daran und erst danach an den nächsten ­Gegner.“ Schritt für Schritt zurück zum Titel eben.

lm

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