Bayern mit viertem Erfolg

FCB: Zittersieg in Gießen

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Anton Gavel

Gießen - Sieg Nummer vier ist eingetütet, souverän lief das allerdings nicht. Die FCB-Baskets mussten am Samstagabend in Gießen ganz schön zittern.

Sieg Nummer vier ist eingetütet, souverän lief das allerdings nicht. Die FCB-Baskets mussten am Samstagabend in Gießen ganz schön zittern. Am Ende reichte es knapp zu einem 73:68 (33:40)-Erfolg. Beste Werfer der Münchner waren Anton Gavel und Maxi Kleber mit jeweils 12 Punkten. 

„Wir hatten Probleme, unsere Systeme umzusetzen. Das war ein sehr schwieriges Spiel für uns“, sagte Matchwinner Kleber im Anschluss an die Partie. „Wir müssen noch einige Dinge verbessern – vor allem in der Defensive.“

Eigentlich hatte alles zufriedenstellend begonnen. Die Bayern fanden schnell ins Spiel und dominierten in der Sporthalle Gießen-Ost zunächst die Bretter. Nach den drei vorangegangenen Erfolgen in dieser Saison (Oldenburg, Würzburg, Göttingen) sollte Sieg Nummer vier am Samstag folgen. FCB-Kapitän Bryce Taylor & Co. konnten sich zunächst etwas absetzen und mit einem kleinen Vorsprung ins zweite Viertel starten (20:18).

Dann kippte die Situation allerdings. Gießen schöpfte – angefeuert von den über 3000 Fans in der Halle – neuen Mut. Der Rückstand auf die Bayern schmolz, das Selbstvertrauen der Gastgeber wuchs. Bei den Münchnern wollte dagegen gar nichts mehr zusammenlaufen. Trainer Sasa Djordjevic nahm verzweifelt eine Auszeit nach der anderen. „Wir müssen uns in allen Belangen bessern“, erklärte er bei telekombasketball.de.

Bis zum Ende der ersten Halbzeit gelang das allerdings nicht. Mit 33:40 ging es für die Münchner in die Kabine. „Wir haben uns aus dem Konzept bringen lassen“, erklärte FCB-Spieler Danilo Barthel. „Und wir  haben es Gießen zu einfach gemacht, ins Spiel zu finden.“

Das Glück der Münchner: Gießen konnte das Tempo  aus der ersten Halbzeit nicht beibehalten. Obwohl die Leistung der Bayern eher schwach blieb, konnten sie sich langsam zurückarbeiten. Bis zum Schluss gab es ein Kopf- an Kopfrennen, bei dem die Roten letztendlich die Nase ein Stück weiter vorn hatten. Die Weste der Münchner bleibt also weiß, souverän war ihr Auftritt allerdings nicht.

lm

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