FCB-Baskets gewinnen in Göttingen

Drittes Spiel? Dritter Sieg!

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Sasa Djordjevic

Göttingen - Die Bayern bleiben ungeschlagen. Das Team von Sasa Djordjevic bestätigte auch in Göttingen, dass es mehr und mehr zusammenfindet.

Bitte keine zu großen Erwartungen! Die Bayern-Basketballer hatten kurz vor Saisonstart alles daran gesetzt, um die Ziele nicht zu früh zu hoch anzusetzen. Eine neue Mannschaft, ein neuer Trainer, möglicherweise noch ein weiterer Neuzugang – alles Variablen, die man erst einmal in Ruhe bestimmen wollte. „Eine Woche mehr Zeit für die Vorbereitung hätte uns gut getan“, kommentierte Trainer Sasa Djordjevic den frühen Liga-Start in diesem Jahr und stapelte zugleich lieber tief. „Wir müssen erst einmal eine Reihe von Spielen gewinnen, bevor wir uns als einen der größten Konkurrenten des Meisters Bamberg bezeichnen dürfen.“

Mittlerweile kann man sagen, dass die Münchner zumindest auf einem guten Weg dahin sind. Von drei gespielten Partien konnten die Bayern alle drei gewinnen – zwei davon auswärts. Auf den Auftakterfolg vor einer Woche in Oldenburg folgte am Freitag der Sieg im ersten Heimspiel der Saison gegen Würzburg (90:77). Der ehemalige FCB-Trainer Svetislav Pesic, der designierte Präsident Uli Hoeneß sowie eine Reihe weiterer Verantwortlicher sahen im ausverkauften Audi Dome eine solide Leistung der Roten. Und auch am Montag gewannen die Bayern ihr Auswärtsduell gegen Göttingen mit 94:63 (46:32). Obwohl Neuzugang Danilo Barthel aufgrund einer Leistenverletzung passen musste, war der Sieg der Münchner zu keiner Zeit gefährdet. Besonders Reggie Redding (16 Punkte) und Topscorer Maxi Kleber (19 Punkte) bewiesen wieder einmal ihre Bedeutung für das Team und überzeugten mit sehr guten Aktionen. Aber auch die übrigen Münchner zeigten, dass die Abläufe im neuen Kader immer besser funktionieren. „Wir sind auf einem guten Weg, die Siege in den ersten Spielen waren wichtig für uns“, so Kleber.

Trotzdem dämpft Coach Djordjevic weiterhin die Euphorie. „Zu Beginn einer Saison gibt es immer einige Dinge, die man verbessern kann. Wir müssen beispielsweise in der Defensive noch cleverer agieren.“ Und auch die Reboundarbeit kann noch optimiert werden. Während die Bayern am Montag am Ende 25 auf dem Konto hatten, brachten es ihre Gastgeber insgesamt auf 34 Rebounds. „Wir werden weiterhin hart an uns arbeiten“, versprach Kleber. Es bleibt also dabei: Noch sollen die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden.

Lena Meyer

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