FCB-Baskets mit Machtdemonstration

Bayern deklassieren ALBA!

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Bryce Taylor

München - Was für eine Partie der Münchner gegen ALBA Berlin! Die Bayern deklassierten die Albatrosse.

In Duellen zwischen dem FC Bayern München und ALBA Berlin liegt ordentlich Feuer. Das bedingen allein schon die Rivalität und die Vergangenheit der beiden Vereine. Am Sonntag – beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Klubs in dieser Saison – war davon allerdings rein gar nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: Es kam zu einer absoluten Machtdemonstration der Münchner, die die Hauptstädter mit 97:58 (43:25) aus dem ausverkauften Audi Dome (6700 Zuschauer) fegten. FCB-Coach Sasa Djordjevic: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Sie hat sich sehr gut präsentiert.“

Die Topscorer Ondrej Balvin, Bryce Taylor (jeweils 14 Punkte) und ihre Kollegen spielten von Beginn an souverän auf und ließen die Berliner gar nicht erst ins Spiel finden. Schnell hatten sich die Bayern einen Vorsprung erspielt (20:14).

Im zweiten Viertel wurde die Dominanz der Hausherren noch deutlicher. Balvin, Danilo Barthel und Reggie Redding zauberten vor allem unter den Körben und bauten ihre Führung weiter aus. Mit einem mehr als komfortablen Halbzeitstand von 43:25 ging es in die Kabine. „Wir haben sehr gut und physisch gespielt. Besonders unter den Körben haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt“, lobte der Trainer.

Kurz vor Start der zweiten Hälfte wurde es emotional: Die Verabschiedung von Svetislav Pesic stand an. Der Ex-Coach der FCB-Baskets hatte aus gesundheitlichen Gründen im Sommer sein Amt niederlegen müssen. FCB-Vizepräsident Dieter Mayer, der Pesic gemeinsam mit Uli Hoeneß eine Dauerkarte auf Lebenszeit überreichte, sagte: „Wir sind stolz und glücklich, Sie als Trainer gewonnen zu haben. Sie haben den Stil dieser Mannschaft geprägt.“

Im Anschluss daran machten die Münchner genau da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Taylor, Booker und ihre Kollegen feierten eine regelrechte Dunking-Party. Gleichzeitig arbeiteten die Hausherren hochkonzentriert in der Defensive und hielten ihre Gäste bis zum Ende des dritten Viertels bei 39 (!) Punkten. Auf dem eigenen Konto standen bereits 73 zu Buche. „Diese Defensivarbeit sollte eines unserer Markenzeichen werden“, so Djordjevic. Spätestens jetzt war wohl jedem ALBA-Profi klar, dass nichts mehr zu machen war. Und das sah man auch an der Körpersprache der Gäste. Auch das letzte Viertel gehörte den Bayern – die Berliner warteten nur noch darauf, dass die Schmach ein Ende nahm. Und das hatte sie bei einem Stand von 97:58. Damit bleiben die Bayern in der Liga weiter ungeschlagen.

Lena Meyer

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