Marko Pesic warnt vor Berlin-Duell

"ALBA? Sehr gefährlich!"

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Marko Pesic

München - Es wird hitzig im Audi Dome! Am Sonntag steigt dort das bisher schwerste BBL-Spiel der Münchner. Das Team von Sasa Djordjevic trifft auf ALBA Berlin.

Eines hat ALBA Berlin den Bayern bereits voraus: Einen Sieg im Eurocup. Die Hauptstädter gewannen ihr erstes Duell dieser Saison auf europäischem Parkett. Am Mittwochabend bezwangen die Berliner Montakit Fuenlabrada aus Spanien mit 88:81 in der eigenen Halle. Das Team des neuen ALBA-Chefcoaches Ahmet Caki kann also mit Selbstbewusstsein ins Spitzenspiel gegen die Bayern-Basketballer am Sonntag um 15.30 Uhr starten.

Die Münchner Korbjäger wollen hingegen mit einer guten Performance beim wohl bisher schwierigsten BBL-Heimspiel ihre Auftaktniederlage im Eurocup bei St. Petersburg (77:80) vergessen machen. Am Sonntag will das Team von Sasa Djordjevic wieder siegen – und damit unbedingt die weiße Liga-Weste wahren.

Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Denn der BBL-Start der Berliner war bisher eher durchwachsen. Zuletzt kassierten die Albatrosse zwei bittere Niederlagen gegen Ulm (94:98) und Frankfurt (70:78). „Alba ist in einer ähnlichen Situation wie wir“, schätzte FCB-Geschäftsführer Marko Pesic die Lage ein. „Sie haben einen neuen Trainer und viele neue Spieler. Auch sie müssen sich erst finden.“ Nach der vergangenen Saison hatte es einen großen Umbruch in der Hauptstadt gegeben. Die Leistungsträger verließen den Verein, auch der bisherige Trainer Sasa Obradovic musste gehen. Trotzdem gibt Marko Pesic zu bedenken: „Es handelt sich nach wie vor um eine gefährliche Mannschaft.“

Und das wissen auch die ehemaligen Berliner Spieler. Reggie Redding stand vor zwei Jahren bei den Berlinern unter Vertrag, Alex King wechselte in diesem Sommer von der Spree an die Isar. „Die Konkurrenz zwischen Berlin und dem FC Bayern war schon immer groß. Jedes Aufeinandertreffen der beiden Teams ist hitzig“, meinte Redding im Vorfeld.

Besonders aufpassen müssen die Münchner auf Spieler wie Center Elmedin Kikanovic und Guard Dragan Milosavljevic. Die beiden waren in den vergangenen Partien die offensiv stärksten Spieler der Berliner.

Aber auch bei den Bayern läuft es fortschrittlich. Vor allem in Sachen Teamarbeit ist Trainer Djordjevic zufrieden. „Die Mannschaft hat bisher bewiesen, dass sie Charakter hat und nicht aufgibt“, so der Serbe. Und genau das soll auch am Sonntag wieder demonstriert werden.

Lena Meyer

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