Alonso sorgt sich um verunglückte Fahrerin

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Maria de Villota war am Dienstag bei Übungsfahrten für ihr Marussia-Team gegen die Laderampe eines Lasters geprallt und hatte dabei ein Auge verloren.

Silverstone - Ferrari-Pilot Fernando Alonso hat zwei Tage nach dem schweren Unfall von Testfahrerin Maria de Villota noch immer Sorge um seine spanische Kollegin.

„Es sind schwere Tage, traurige Tage. Ich war völlig geschockt, als ich davon gehört habe“, sagte der WM-Spitzenreiter am Donnerstag in Silverstone. De Villota war am Dienstag bei Übungsfahrten für ihr Marussia-Team gegen die Laderampe eines Lasters geprallt und hatte dabei ein Auge verloren.

„Ich konnte nicht glauben, das so etwas passieren kann“, bekannte Alonso. Über mögliche Konsequenzen aus dem bizarren Unfall wollte der Spanier indes nicht sprechen. Zunächst müssten die genauen Ursachen des Unglücks analysiert werden, meinte er.

Auch McLaren-Fahrer Lewis Hamilton zeigte auf der offiziellen Pressekonferenz des Weltverbands vor dem Grand Prix von Großbritannien Mitgefühl für de Villota. „Ich war erschüttert. Ich hoffe, dass es ihr bald wieder besser geht“, sagte der Brite.

Zuvor hatte auch Felipe Massa via Twitter eine Grußbotschaft an die Testfahrerin geschickt. „Ich bete zu Gott, ihr in dieser Zeit zu helfen. Gib nicht auf, Maria. So wie ich nach meinem Unfall“, schrieb der Brasilianer. Der Ferrari-Pilot war 2009 in Ungarn schwer verunglückt und musste ebenfalls am Auge operiert werden.

Spaniens Tennis-Idol Rafael Nadal schrieb an de Villota: „Du musst stark sein. Wir hoffen, dich sobald wie möglich wiederzusehen.“

dpa

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