Ausfall kleinerer Teams

Ecclestone: Formel 1 mit 14 Autos? Kein Problem

Bernie Ecclestone
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Bernie Ecclestone fürchtet nicht um den Erfolg der Formel 1.

Austin - Chefpromoter Bernie Ecclestone (84) weint den Pleiteteams Caterham und Marussia keine Träne nach und rechnet mit weiteren Opfern durch die grassierende Finanzkrise innerhalb der Formel 1.

Das Fahrerfeld könne sich in der nächsten Saison „auch auf 14 Autos reduzieren, wenn wir noch zwei Teams verlieren“, sagte der Brite vor dem Großen Preis der USA (Sonntag, 21.00 Uhr/RTL und Sky) in einem Interview mit Sky Sports F1: „Ich kann nicht vorhersagen, ob es passiert oder nicht. Aber 18 Autos sind überhaupt kein Drama.“

Das finanzielle Aus von Caterham und Marussia wäre kein Verlust für die Formel 1, sagte Ecclestone: „Wir brauchen sie, wenn sie gute Leistungen abliefern und nicht mit einem Bettelsack durch die Gegend laufen.“ Wegen der ausufernden Kosten in der Königsklasse sollen auch Sauber, Lotus und Force India von einer Pleite bedroht sein.

Caterham und Marussia konnten die Reise in die USA aus finanziellen Gründen nicht antreten - damit sind am Sonntag nur noch 18 Autos am Start. Ein so kleines Feld gab es zuletzt 2005 in Monaco, als BAR wegen eines illegalen Zusatztanks für zwei Rennen gesperrt wurde. Wegen des Teamsterbens werden die Rufe nach Reformen aus den kleineren Rennställen immer lauter. „Was muss denn noch passieren, damit endlich gehandelt wird“, fragte Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn in Austin.

SID

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