Der Große Preis von China: Darauf muss man achten

Sebastian Vettel will das Mercedes-Duo erneut ärgern. Foto: Diego Azubel
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Sebastian Vettel will das Mercedes-Duo erneut ärgern. Foto: Diego Azubel

Der dritte Akt in dieser Formel-1-Saison. Weltmeister Hamilton hat auch in China die beste Startposition. Mercedes-Teamkollege Rosberg und Ferrari-Star Vettel sitzen ihm im Nacken.

Shanghai (dpa) - Sebastian Vettel will auch beim Großen Preis von China seine Formel-1-Jagd auf die Silberpfeile fortsetzen. Ein Überblick über mögliche Highlights, Schlüsselszenen und Hauptdarsteller in Shanghai am Sonntag.

Die POLE POSITION: Zumindest statistisch nicht zwingend ein Vorteil. Seit dem ersten Shanghai-Rennen 2004 siegte der Pole-Setter sechsmal. Bei den vergangenen drei Auflagen nutzten immerhin Lewis Hamilton (2014), der wieder als Erster ins Rennen geht, und Nico Rosberg (2012) ihren Startvorteil zum Grand-Prix-Sieg.

Die SILBERPFEILE: Rosberg war nach seinem zweiten Platz in der Qualifikation richtig sauer. Nur rund vier Hundertstel fehlten dem Dritten der WM-Wertung auf Spitzenreiter Hamilton. Das teaminterne Mercedes-Duell birgt auch auf dem Shanghai International Circuit Brisanz. Rosberg will endlich seinen ersten Saisonsieg holen, Hamilton mit dem 35. Karriere-Erfolg seine Führung ausbauen.

Die VETTEL-JAGD:Sein Sieg in Malaysia hat Vettel Lust auf viel mehr gemacht. Von Position drei aus will der Heppenheimer die Silberpfeile attackieren. Vielleicht glückt ihm dann wieder der Sprung nach ganz oben aufs Podium. In diesem Fall würde er nach Siegen mit Ayrton Senna gleichziehen, der 41. Triumphe einfuhr. Letztmals gelangen der Scuderia im Herbst 2010 zwei Siege nacheinander.

Die REIFEN: Mit einer Zwei-Stopp-Strategie wird gerechnet. Der Unterschied zwischen den beiden Reifenmischungen ist beachtlich: Die weichen Reifen sind rund 1,7 Sekunden schneller pro Umlauf als die Mediums. Daher wollen sich die Teams der härteren Mischung möglichst schnell entledigen. Das bedeutet wiederum, dass sie mit den Softs schonend umgehen müssen. "Normalerweise ist China ein echter Reifenkiller, dieses Wochenende scheinen die Reifen gut zu halten", sagte Vettel.

Die ATMOSPHÄRE: Naja. Von voll besetzten Tribünen sind die Veranstalter ein gutes Stück weit entfernt. So aufregend das Leben in Downtown Shanghai sein mag, so ernüchternd wirkt bisweilen das Interesse an dem Grand Prix. Hamilton fühlt sich auf jeden Fall pudelwohl. "Ich fahre wirklich gerne hier", sagte der Brite, der mit drei Siegen in China auch Rekordgewinner ist.

Streckeninfos

Zeitplan des Grand Prix

Samstags-Pressekonferenz

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