Mythos Scuderia

Formel 1: Darum ist Ferrari die Nummer eins

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Sebastian Vettel lebt den Mythos Ferrari. Foto: Olivier Hoslet

Monza - Ferrari ist die unbestrittene Nummer 1 in der Formel 1. In allen wichtigen Statistiken liegt die Scuderia klar an der Spitze.

Allerdings ist das keine so große Überraschung, da kein anderer Rennstall so lange in der Königsklasse des Motorsports dabei ist wie das Traditionsteam aus Maranello. Von den Grand-Prix-Pionieren des ersten WM-Jahres 1950 fährt nur noch Ferrari mit.

"Ferrari ist die Formel 1 - und die Formel 1 ist Ferrari", sagte Chefvermarkter Bernie Ecclestone einmal und unterstrich damit den Sonderstatus der Scuderia. Damit spielte der allmächtige Brite primär auf deren Mythos an. Kein anderes Team elektrisiert auch heute noch die Fans so sehr wie die "passione e potenza" verkörpernden Italiener.

Bis auf wenige Ausnahmen fuhren alle großen Piloten für Ferrari, ob der fünffache Weltmeister Juan Manuel Fangio, der vierfache Champion Alain Prost oder der dreifache Titelträger Niki Lauda. Sie wie auch klangvolle Namen wie Alberto Ascari, Phil Hill, Jody Scheckter, Wolfgang Graf Berghe von Trips oder Mike Hawthorn begründeten den einmaligen Ruf der "Roten" mit.

Der siebenmalige Rekord-Weltmeister Michael Schumacher prägte mit seinen fünf WM-Triumphen in Serie (2000 bis 2004), 72 Siegen (bei insgesamt 91) und zahlreichen weiteren Erfolgen in seinen elf Ferrari-Jahren gleich eine ganze Ära. Vierfach-Champion Sebastian Vettel soll nun diese glorreichen Zeiten fortsetzen.

Beim Heimrennen an diesem Sonntag auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Monza bestreitet Ferrari seinen 901. Grand Prix. Seit 1950 feierte das Team 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurs-Weltmeisterschaften. 223 Siege, 207 Pole-Positionen und 232 schnellste Rennrunden komplettieren die ebenso eindrucksvolle wie einmalige Erfolgsbilanz.

dpa

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