Fahrertausch mit Verstappen

Kwjat nach Degradierung: "Sehe keine echten Gründe"

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Fahrertausch: Daniil Kwjat fährt ab dem Spanien-GP für Toro Rosso, Max Verstappen steigt in den Red Bull.

Barcelona - Nach dem überraschenden Fahrertausch in der Formel 1 zwischen Red Bull und Toro Rosso, haben sich nun die Fahrer Daniil Kwjat und Max Verstappen dazu geäußert.

Der russische Formel-1-Pilot Daniil Kwjat hat mit Unverständnis auf seine Degradierung bei Red Bull reagiert. "Das war ein Schock für mich", sagte der 22-Jährige im Vorfeld des Großen Preises von Spanien (14.00 Uhr): "Es gab keine echten Erklärungen. Wenn die Bosse etwas wollen, dann machen sie es eben. Ich sehe keine echten Gründe."

Kwjat war in der vergangenen Woche vom früheren Weltmeister-Team Red Bull Racing zum Schwester-Rennstall Toro Rosso versetzt worden und musste seinen Platz an Top-Talent Max Verstappen (18) abgeben. Kurz zuvor hatte der Russe bei seinem Heimrennen in Sotschi gleich zwei Unfälle mit Sebastian Vettel (28/Ferrari) verursacht. "Es gibt keine Probleme mit Sebastian, wir haben darüber gesprochen", sagte Kwjat, der viel diskutierte Crash sei aber auch nicht der Grund für die Entscheidung gewesen.

Kwjat kann Entscheidung nicht nachvollziehen

"Aus meiner Sicht habe ich dem Team alles gegeben. Ich habe Punkte geholt, Entwicklungsarbeit geleistet. Die Frage nach den Gründen können die Entscheidungsträger besser beantworten", sagte Kwjat. Im Vordergrund steht für diese wohl die Beförderung Verstappens. Der 18-Jährige steht auf der Liste der Topteams, Red Bull will ihn langfristig halten. "Ich bin sehr glücklich über diese Chance", sagte Verstappen am Donnerstag: "Es war immer der Plan, für ein Topteam zu fahren."

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Kwjat will seine Aufgabe bei Toro Rosso indes trotz allem hochmotiviert angehen, darauf legte er Wert. "Ich versuche, eine laute Antwort auf der Strecke zu geben, nichts ändert sich für mich", sagte er: "Ich bin sehr hungrig, und ich habe nicht das Gefühl, dass ich fallengelassen wurde. Es gibt auch bei Toro Rosso vieles, für das es sich zu kämpfen lohnt."

SID

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