Nach Horror-Crash

Formel 1: Genesungswünsche an verunglückten Bianchi

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Ferrari drückt dem verunglückten Jules Bianchi die Daumen.

Sotschi - Der vor gut einer Woche schwer verunglückte Fahrer Jules Bianchi kämpft immer noch um sein Leben. Das gesamte Fahrerfeld der Formel 1 schickt ihm Genesungswünsche.

Das gesamte Fahrerfeld der Formel 1 hat unmittelbar vor dem Großen Preis von Russland eine Grußbotschaft an den vor einer Woche schwer verunglückten Jules Bianchi gesendet. Gut zehn Minuten vor dem Start des Rennens stellten sich Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) und die 20 weiteren Piloten in einem Kreis auf der Strecke auf und zeigten, dass sie gemeinsam hinter Bianchi stehen und dem 25-Jährigen Genesung wünschen. Auf der Zielgeraden des neuen Kurses in Sotschi steht in großen Buchstaben „Jules we are all supporting you“ („Jules, wir alle unterstützen Dich“) geschrieben. Außerdem trugen alle Fahrer für das Rennen Grußbotschaften an ihren Helmen sowie auf den Autos, um ihr Mitgefühl mit dem Franzosen auszudrücken. Im Olympiaort hatte in den Tagen vor dem Rennen im Fahrerlager eine bedrückende Stimmung geherrscht, da Bianchis Horror-Crash niemanden im Umfeld der Königsklasse kalt ließ. „Dieser Unfall beschäftigt uns alle sehr, jeder hier im Fahrerlager spricht darüber und denkt an Jules. Die Stimmung ist anders als sonst, sehr ernst, kaum jemand lacht“, schrieb Mercedes-Pilot Nico Rosberg in seiner Kolumne bei Spiegel Online. Bianchi war am vergangenen Sonntag beim Großen Preis von Japan in Suzuka auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit seinem Boliden unter ein Abschleppfahrzeug gerast. Dabei hatte der Marussia-Pilot schwerste Kopfverletzungen erlitten und musste anschließend operiert werden. Bianchi liegt im Mie General Krankenhaus von Yokkaichi weiterhin auf der Intensivstation und kämpft um sein Leben.

dpa

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