Fall Jules Bianchi

Marussia wehrt sich gegen falsche Unfall-Darstellungen

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Jules Bianchi kämpft nach seinem Unfall beim Großen Preis von Japan weiter um sein Leben.

Branbury - Der Formel-1-Rennstall Marussia hat vehement einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach das Team den verunglückten Jules Bianchi vor dessen Unfall in Suzuka zum Schnellfahren aufgefordert haben soll.

Nach dem schweren Unfall von Formel-1-Pilot Jules Bianchi hat dessen Rennstall Marussia Medienberichte zurückgewiesen, wonach das Team den Franzosen unmittelbar vor dem Crash beim Großen Preis von Japan aufgefordert haben soll, schneller zu fahren. Das britisch-russische Team teilte außerdem mit, dass der 25-Jährige wie gefordert gebremst habe, als doppelt-gelbe Flaggen gezeigt wurden.

„Das Marussia-F1-Team ist schockiert und wütend über die Vorwürfe“, heißt es in einer Pressemitteilung am Mittwoch. Nach den schweren Vorwürfen mehrerer Medien, die sich auf Protokolle des Funkverkehrs beziehen sollen, sah der Rennstall keine andere Möglichkeit, als sich zu äußern und den Vorwurf der Fahrlässigkeit weit von sich zu weisen.

„In einer Zeit, in der sein Fahrer in kritischem Zustand im Krankenhaus liegt, hat das Team klar gemacht, dass die höchste Priorität derzeit Jules und seiner Familie gilt“, heißt es in dem Statement weiter: „Wir finden es überaus bekümmernd, auf solche Gerüchte und Ungenauigkeiten eingehen zu müssen, was die Umstände von Jules“ Unfall angeht.„

Jules Bianchi war am 5. Oktober beim Großen Preis von Japan in Suzuka auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit seinem Auto unter ein Abschleppfahrzeug gerast. Dabei hatte der Marussia-Pilot schwerste Kopfverletzungen erlitten und musste anschließend operiert werden. Bianchi liegt im Mie General Krankenhaus von Yokkaichi weiterhin auf der Intensivstation und kämpft um sein Leben.

SID

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