Am 20. Todestag

Formel-1-Welt verneigt sich vor Senna

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Ayrton Senna ist am 1. Mai 1994 tödlich verunglückt.

Berlin - Die Formel-1-Welt hat sich am 20. Todestag von Ayrton Senna geschlossen vor der Motorsport-Legende verneigt.

 „Er hatte ein unglaubliches Talent im Auto und wirkte auf mich wie ein ganz besonderer Mensch. Leider hatte ich nie die Möglichkeit, ihn kennenzulernen“, sagte Weltmeister Sebastian Vettel. Tausende Fans erinnerten am Donnerstag am Unglücksort im italienischen Imola an Senna.

In Gedenken an den am 1. Mai 1994 tödlich verunglückten Brasilianer zollten aktuelle und ehemalige Rennfahrer ihren Respekt. „Er war der beste und charismatischste Fahrer, den es jemals in der Formel 1 gab. Er hatte eine große Persönlichkeit, er war schnell und er hatte Charisma - kein Wunder, dass er alles gewonnen hat“, sagte Ex-Weltmeister Niki Lauda. Der aktuelle WM-Spitzenreiter Nico Rosberg betonte: „Wenn du an die Formel 1 denkst, denkst du an Ayrton Senna. Er ist eine Ikone.“

„Jahrhundert-Fahrer“ Senna war bei seinem letzten Rennen 1994 in Italien in seinem offensichtlich unlenkbaren Williams FW16 mit Tempo 330 in einer Betonmauer gekracht und hatte bei dem Horror-Crash keine Überlebenschance. Senna hatte in seinen elf Jahren in der Formel 1 zuvor drei Mal den WM-Titel und insgesamt 41 Rennen gewonnen. „Er hatte so viele Rennen, in denen er einfach herausragend war“, sagte Vettel: „Sein Tod war ein großer Verlust für den Sport.“

Tausende Fans haben am Donnerstag im italienischen Imola am Auftakt der viertägigen Gedenkfeier zu Ehren der vor 20 Jahren tödlich verunglückten Formel-1-Piloten Ayrton Senna und Roland Ratzenberger teilgenommen. Senna-Fans aus aller Welt strömten zu der Rennstrecke, an der sich Angehörige, Freunde und Kollegen der beiden im Rahmen des Großen Preises von San Marino 1994 gestorbenen Piloten an einer großen Gedenkzeremonie beteiligten. Verlesen wurden Gedenkbriefe von FIA-Präsident Jean Todt und dem kürzlich zurückgetretenen früheren Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Senna wurde zudem ein Platz innerhalb des Rennstrecken-Areals gewidmet.

Einige der aktuellen Formel-1-Piloten erlebten Sennas Tod vor dem Fernseher mit, darunter auch Vettel und Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen. „Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, obwohl ich zu dieser Zeit noch zur Schule ging“, sagte Räikkönen: „Er war für mich und viele andere immer ein Vorbild.“

Die Formel-1-Teams gedachten des Brasilianers unter anderem in den sozialen Netzwerken. So veröffentlichte der McLaren-Rennstall, für den Senna zwischen 1988 und 1993 gefahren war, weitestgehend unbekannte Fotos aus Sennas Leben. „20 Jahre vergangen und immer noch in unseren Gedanken“, twitterte das Williams-Team.

sid

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