Motoren-Lieferant

Formel 1: Renault gesteht Probleme ein

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Die Renault-Motoren in Sebastian Vettels neuem Boliden funktionieren noch nicht wie gewünscht.

Jerez - Weltmeister Sebastian Vettel (26) bekam am eigenen Leib zu spüren, was Remi Taffin vom Motorenlieferanten Renault nach einem völlig verkorksten Testtag im spanischen Jerez zu Protokoll gab.

„Es ist offensichtlich, dass wir Probleme haben.“ Ganze acht Runden konnte Vettel am Mittwoch in seinem neuen Red Bull RB10 absolvieren, das Schwesterteam Toro Rosso stand den ganzen Tag still. Schuld waren Fehlfunktionen am neuen Energierückgewinnungssystem ERS. „Man muss sich vorstellen, dass eine solche Antriebseinheit aus unzähligen Komponenten besteht. Wenn da eine ausfällt, dann ist nicht viel zu machen“, sagte Taffin.

Angeblich hat Renault das fehlerhafte Teil bereits identifiziert und wird es austauschen. „Das gehört zum Testen dazu“, so Taffin. Seit dieser Saison fährt die Formel 1 mit neuen Turbomotoren, die zusammen mit dem ERS eine sehr komplexe Einheit bilden.

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Während Renault noch mit Kinderkrankheiten kämpft, zeigten die beiden anderen Motorenhersteller bereits, wie es geht. Inklusive der Silberpfeile absolvierten die Autos mit den Mercedes-Motoren an den ersten beiden Tagen insgesamt 248 Runden, die Ferrari-Boliden inklusive der Scuderia 138. Die Renault-Teams kamen auf gerade einmal 38 Runden.

sid

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