Es geht um die Geldverteilung

Kleine F1-Teams reichen Beschwerde bei der EU ein

Felipe Nasr, Sergio Perez, Formel 1
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Felipe Nasr (vorne) im Sauber vor Sergio Perez im Force India während des Großen Preises von Japan am Sonntag.

Köln - Die Formel-1-Teams Sauber und Force India haben bei der EU-Wettbewerbskommission eine Beschwerde über die Verteilung der Einnahmen in der Königsklasse des Automobilsports eingereicht.

Das berichtet Sport Bild in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe. Die Teams beklagen demnach eine Verletzung des Wettbewerbsrechts.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone verteilt die Gelder nicht nach einem feststehenden Schlüssel, sondern vergibt an die sogenannten privilegierten Teams unterschiedlich hohe Boni für Erfolge in der Vergangenheit. Zudem sind einige Zahlungen an die Topteams nicht transparent aufgeschlüsselt.

Auch bei der Gestaltung des Reglements in der Strategiegruppe der Formel 1 haben nur Ferrari, Red Bull, McLaren, Mercedes, Williams und Force India als WM-Sechster des Vorjahres ein Mitspracherecht. Diese Ungleichbehandlung prangern Force India und Sauber nun an.

Die aktuellen Budgets der Formel-1-Teams (Angaben in Euro)

Ferrari: 350 Mio. (inkl. Motoren) - davon 150 Mio. Preisgeld

Red Bull: 300 Mio. - 142 Mio. Preisgeld

Mercedes: 250 Mio. (ohne Motoren) - davon 115 Mio. Preisgeld

McLaren: 240 Mio. - davon 90 Mio. Preisgeld

Williams: 135 Mio. - davon 73 Mio. Preisgeld

Lotus: 160 Mio. - davon 46 Mio. Preisgeld

Force India: 130 Mio. - davon 54 Mio. Preisgeld

Toro Rosso: 130 Mio. - davon 50 Mio. Preisgeld

Sauber: 115 Mio. - 40 Mio. Preisgeld

Marussia: 90 Mio. - davon 43 Mio. Preisgeld

SID

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