Neuer Krach bei Mercedes

Rosberg will Hamiltons Nein "intern klären"

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Bei Mercedes hängt mal wieder der Haussegen schief: Lewis Hamilton (l.) und Nico Rosberg sind mehr Rivalen als Kollegen.

Budapest - Mercedes wollte Fahrer Nico Rosberg einen Vorteil auf Kosten von Lewis Hamilton verschaffen: Der sollte ihn vorbeifahren lassen und weigerte sich. Gebracht hat es nichts - als hausinternen Krach.

Frage: „Waren Sie überrascht, dass Lewis Hamilton gebeten wurde, für Sie langsamer zu machen und Sie ziehen zu lassen?“

Nico Rosberg (29, Mercedes): „Ich möchte meine Meinung und meine Gedanken zu diesem Thema nicht mitteilen. Wir müssen das intern klären, das ist der beste Weg für uns als Team. Es hat keinen Sinn, jetzt in den Medien darüber zu sprechen. Wir werden darüber sprechen und müssen daraus lernen.“

Frage: „Sie nehmen die Führung in der WM-Wertung mit in die Sommerpause. Mit welcher Laune kommen Sie im August zurück?“

Rosberg: „Heute freue ich mich nicht so auf die Pause. Hoffentlich werde ich mich morgen freuen können, aber das wird kommen. Was mich am meisten stört, ist die letzte Runde. Es gab eine kleine Chance, dass er mich nicht wegstoßen kann. Es war richtig knapp.“

Frage: „Wenn Sie die Teamorder in einer anderen Situation erhalten hätten, hätten Sie diese befolgt?“

Rosberg: „Es tut mir leid, aber das ist im Moment für mich nicht relevant.“

Frage: „Wird der Kampf um den Titel jetzt noch härter?“

Rosberg: „Die WM bleibt intensiv, ganz sicher. Aber das ist normal, denn wir wollen beide gewinnen. So wird es bis zum Ende des Jahres bleiben - sehr zur Freude von euch allen. Wir müssen mit dieser Situation umgehen können.“

Frage: „Wo ist das Rennen verloren gegangen?“

Rosberg: „Das Safety Car war der Super-GAU, das sollte in dieser Situation nicht schon erscheinen. Sie haben es zu früh rausgeschickt und ich hing dahinter fest. Wir waren viel zu langsam, und die, die schon gestoppt haben, sind vorgesprungen.“

sid

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