Ärzte geben Freigabe

Nach Horror-Crash: Sainz darf in Sotschi an den Start

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Im dritten freien Training war Carlo Sainz am Freitag mit 300 km/h in die Bande gerauscht.

Sotschi - Einen Tag nach seinem schweren Trainingsunfall hat Formel-1-Pilot Carlos Sainz von den Streckenärzten die Erlaubnis für einen Start beim Großen Preis von Russland bekommen.

Formel-1-Pilot Carlos Sainz hat nur einen Tag nach seinem heftigen Crash beim Großen Preis von Russland die Freigabe für den Start am Sonntag (13.00 Uhr/RTL und Sky) erhalten. Das bestätigte ein Sprecher des Automobil-Weltverbandes FIA auf SID-Anfrage. Der 21-jährige Sainz bestand demnach am Sonntagmorgen den entscheidenden Medizin-Check der FIA und wird das Rennen in Sotschi vom Ende des Feldes aufnehmen. Schon am Samstagabend hatte die Rennleitung dafür Grünes Licht gegeben, obwohl Sainz nicht am Qualifying hatte teilnehmen können.

Sainz hatte im dritten freien Training vor Kurve 13 an einem der schnellsten Abschnitte der Strecke die Kontrolle über seinen Toro Rosso verloren und war mit rund 300 km/h heftig an die seitliche Bande geraten. Dabei brach die Vorderachse, der Spanier konnte nicht mehr abbremsen.

Am Ende der Geraden bohrte sich der Bolide anschließend derart unter die ausgepolsterten Barrieren, dass Sainz zunächst nicht befreit werden konnte. Da auch der Funkkontakt abbrach, war der Zustand des Sohnes von Rallye-Legende Carlos Sainz für 20 Minuten völlig unklar. Sainz blieb jedoch unverletzt und wurde nach der Bergung zur Untersuchung per Helikopter in ein Krankenhaus gebracht, welches er aber schon am späten Abend wieder verließ.

SID

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